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Ich glaube

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich!”

Er sagte nicht: „Ich bin ein möglicher Weg...”, sondern: „Ich bin der Weg...” Es hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn wir davon überzeugt sind, daß das Christentum die einzig wahre Religion und darüber hinaus die katholische Kirche der „mystische Leib Chrsti” ist.

Grüß Gott und herzlich Willkommen!

Wir freuen uns, Sie auf unserer Homepage begrüßen zu dürfen. Ich-glaube.info möchte durch das Evangelium Tag für Tag und mit einigen Grundgedanken zum katholischen Glauben zeigen, Jesus - Christus lebt.Trotz der unterschiedlichen Hintergründe im Glaubensweg, haben wir eines gemeinsam:

Einen Wendepunkt in unseren Leben und eine neue Ausrichtung; die Erfahrung, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist und dieser hat unser Leben verändert.

Unser Grundgedanke, wir möchten hier Themen des katholischen Glaubens korrekt und anschaulich durch Video-Vorträge - Kurzfilme und Beschreibungen erklären, ohne verstaubt, frömmelnd oder gar dogmatisch zu erscheinen.

Diese Homepage " ich-glaube.info " ist für Jugendliche & Erwachsene geeignet, die ihre Kenntnisse über die katholische Kirche, ihren eigenen Glauben auffrischen möchten. Wenn Du Gott kennen lernen willst, musst Du nach Jesus Christus suchen.

Darum geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt.





Samstag, 2 August 2014 : Buch Jeremia 26,11-16.24.

In jenen Tagen sagten die Priester und Propheten zu den Beamten und zum ganzen Volk: Dieser Mann hat den Tod verdient; denn er hat gegen diese Stadt geweissagt, wie ihr mit eigenen Ohren gehört habt. Jeremia aber erwiderte allen Beamten und dem ganzen Volk: Der Herr hat mich gesandt, damit ich als Prophet gegen dieses Haus und diese Stadt alle Worte verkünde, die ihr gehört habt. Nun also, bessert euer Verhalten und euer Tun, und hört auf die Stimme des Herrn, eures Gottes! Dann wird den Herrn das Unheil reuen, das er euch angedroht hat. Ich selbst bin in eurer Hand; macht mit mir, was ihr für gut und recht haltet. Aber das sollt ihr wissen: Wenn ihr mich tötet, bringt ihr unschuldiges Blut über euch, über diese Stadt und ihre Einwohner. Denn der Herr hat mich wirklich zu euch gesandt, damit ich euch alle diese Worte in die Ohren rufe. Da sagten die Beamten und das ganze Volk zu den Priestern und Propheten: Dieser Mann hat den Tod nicht verdient; denn er hat zu uns im Namen des Herrn, unseres Gottes, geredet. Ahikam jedoch, der Sohn Schafans, beschützte Jeremia, so daß man ihn nicht dem Volk auslieferte, das ihn töten wollte.

Samstag, 2 August 2014 : Psalm 69(68),15-16.30-31.33-34.

Entreiß mich dem Sumpf, damit ich nicht versinke. Zieh mich heraus aus dem Verderben, aus dem tiefen Wasser! Laß nicht zu, daß die Flut mich überschwemmt, die Tiefe mich verschlingt, der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt. Ich aber bin elend und voller Schmerzen; doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen. Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied, in meinem Danklied ihn preisen. Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch; ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf! Denn der Herr hört auf die Armen, er verachtet die Gefangenen nicht.

Samstag, 2 August 2014 :


Samstag, 2 August 2014 : Evangelium nach Matthäus 14,1-12.

In jener Zeit hörte der Tetrarch Herodes, was man von Jesus erzählte. Er sagte zu seinem Gefolge: Das ist Johannes der Täufer. Er ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und in Ketten ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, sie zur Frau zu nehmen. Der König wollte ihn deswegen töten lassen, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn man hielt Johannes für einen Propheten. Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen. Und sie gefiel Herodes so sehr, daß er schwor, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte. Da sagte sie auf Drängen ihrer Mutter: Laß mir auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes herbringen. Der König wurde traurig; aber weil er einen Schwur geleistet hatte - noch dazu vor allen Gästen -, befahl er, ihr den Kopf zu bringen. Und er ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. Man brachte den Kopf auf einer Schale und gab ihn dem Mädchen, und sie brachte ihn ihrer Mutter. Die Jünger des Johannes aber holten den Leichnam und begruben ihn. Dann gingen sie zu Jesus und berichteten ihm alles.

Samstag, 2 August 2014 : Kommentar Hl. Guerric von Igny

Was die Größe des Johannes ausgemacht hat, was ihn so groß unter den Großen gemacht hat, war der Umstand, dass er seine Tugenden auf den Gipfel getrieben hat... indem er ihnen deren größte, die Demut, hinzufügte. Als man ihn als den Höchsten von allen ansah, da hat er sofort und mit der Eile der Liebe den über sich gestellt, der der demütigste von allen ist, und er hat ihn so sehr über sich gestellt, dass er sich unwürdig nennt, ihm die Sandalen auszuziehen (vgl. Mt 3,11). Mögen andere darüber in Bewunderung ausbrechen, dass Johannes von den Propheten vorausverkündet wurde, von einem Engel angekündigt wurde... von heiligen und untadeligen Eltern geboren wurde, die doch schon alt und unfruchtbar waren..., dass er den Weg des Erlösers in der Wüste bereitet hat, dass er für würdig befunden wurde, den Sohn [Gottes] zu taufen, den Vater zu hören, den Heiligen Geist zu sehen (vgl. Lk 3,22), und schließlich, dass er bis zum Tod für die Wahrheit gekämpft hat, und dass er, um Vorläufer Christi bis in das Reich der Toten zu sein, auch Märtyrer Christi vor seiner Passion war. Andere sollen darüber staunen... Uns hingegen, meine Brüder, ist seine Demut vorgestellt, nicht nur als Objekt der Bewunderung, sondern auch der Nachahmung. Sie hat ihn dazu getrieben, nicht als ein Großer erscheinen zu wollen, wobei er das gekonnt hätte... Tatsächlich aber wünschte dieser treue ?Freund des Bräutigams? (Joh 3,29), der seinen Herrn mehr als sich selbst liebte, ?kleiner zu werden?, damit ?er größer werde? (vgl. Vers 30). Er strengte sich an, die Herrlichkeit Christi zu vermehren, indem er sich selbst kleiner machte und durch sein Verhalten ausdrückte, was der Apostel Paulus sagte: ?Wir verkündigen nämlich nicht uns selbst, sondern Jesus Christus als den Herrn? (2 Kor 4,5).

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

 


Denken wir darüber nach ...

Der Priester im 21. Jahrhundert? Da die Eucharistie Höhepunkt und Quelle des kirchlichen Lebens insgesamt ist, muss auch der priesterliche Dienst vor allem von der Eucharistie her begriffen werden. Christus, der wahre Priester, hat durch sein Kreuzesopfer die Erlösung ein für allemal bewirkt, so dass dem nichts hinzugefügt werden kann.

Dieses Opfer ist aber offen dafür, dass die Gläubigen darin eingehen, daran mitwirken und letztlich sich selbst als lebendiges und heiliges Opfer" Gott darbringen

Frage: Ist dies auch im 21 Jahrhundert noch gültig? Die Antwort lautet JA.


Seine Heiligkeit Papst Franziskus
Habemus Papam! Die Kirche hat ein neues Oberhaupt

 

Im Anfang schuf Gott
... am Anfang hat Gott die Erde und ihre Güter der Menschheit zur gemeinsamen Verwaltung anvertraut, damit sie für die Erde sorge, durch ihre Arbeit über sie herrsche und ihre Früchte genieße [Vgl....

Die Heilsbedeutung Mariens
An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

Predigtreihe "Jesus Christus"
Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. Besonders in seinen unzähligen Predigten ha...

Jungfrau Maria - Gottesgebärerin
Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

Katechese Grundlage
Wenn Du Gott kennen lernen willst, musst Du nach Jesus Christus suchen. Erfahre das Wunder Jesus Christus durch die Botschaft des Evangeliums - Tag für Tag.

Jesus in Wort - Film - Musik
Wellness für die Seele - Weg vom Stress, weg von Termindruck und Anforderungen - wir Menschen suchen nicht nur nach Wellness für den Körper, sondern auch nach Wellness für die Seele. Lesen Sie hi...

Die Sakramente
Die christliche Taufe hat ihren Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes. "Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ...

Bistum Fulda
Bischof Heinz Josef Algermissen wurde am 15. Februar 1943 in Hermeskeil bei Trier geboren. Nach dem Abitur 1963 studierte er Philosophie und Theologie in Freiburg und Paderborn. In Paderborn wur...

Lebendiger Glaube
Botschaften Gottes - Lebendiger Glaube durch Bibel und Traditionen "Dazu ist die Kirche ins Leben getreten,dass sie mit der Ausbreitung der Herrschaft Christi über die ganze Erde zur Ehre Gottes, ...


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Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

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Erfahre die Botschaften Jesus Christus durch das Evangelium - Tag für Tag.

Erfahre die Botschaften Jesus Christus durch das Evangelium - Tag für Tag. Ich glaube Christus war nicht mehr da. Sicher, die Apostel hatten Frieden und Freude in Fülle, mehr noch als zu der Zeit, da Jesus bei ihnen war. Aber das war eben keine Freude „wie die Welt sei gibt“ (Joh 14, 27). Es war seine Freude, aus Leid und Bedrängnis geboren. Matthias hat diese Freude empfangen, als man ihn zum Apostel machte... Die Anderen waren sozusagen in ihrer Kindheit erwählt worden: Gewiss Erben des Himmelreiches, aber noch unter „Vormundschaft, unter Verwaltern“ (Gal 4, 2). Sie waren zwar Apostel, wussten aber noch nichts von ihrer Berufung; sie trugen sich mit Gedanken menschlichen Ehrgeizes, mit Wünschen nach Reichtum; so hat man sie eine Zeitlang akzeptiert. Der hl. Matthias hat auf Anhieb das Erbe angetreten. Unmittelbar nach seiner Wahl hat er die Vollmacht eines Apostels übernommen und auch den Preis, den sie kostete. Kein Traum von irdischem Erfolg konnte den Thron nur streifen, der auf dem Grab eines Jüngers stand, der gesiebt worden war, aber versagt hatte, im Schatten des Kreuzes dessen, den er verraten hatte. Ja, der hl. Matthias kann uns heute sehr wohl die Worte unseres Herrn wiederholen: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir“ (Mt 11, 29). Denn dieses Joch hat er selber getragen, auf Anhieb... Er hat das Kreuz des Herrn schon in seiner „apostolischen Jugendzeit“ getragen. Unverzüglich hineingenommen in seine große Fastenzeit, hat darin sogar Freude gefunden... „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mt 16, 24) Zu Christus zu kommen bedeutet, seine Nachfolge anzutreten, sein Kreuz auf sich zu nehmen; bedeutet die Last seines Joches zu tragen. Wenn er uns sagt, dass es leicht ist, dann deshalb, weil es sein Kreuz ist. Er macht das Joch leicht, ohne jedoch etwas anderes daraus zu machen als eben ein mühsames Joch. „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11, 30). Es ist die Gnade, die es leicht macht, denn es bleibt hart...: es ist ein Kreuz.

Heute möchte ich über das Thema Umwelt sprechen Papst Franziskus

Heute möchte ich über das Thema Umwelt sprechen, wozu ich bereits mehrmals Gelegenheit hatte... Wenn von Umwelt, von der Schöpfung, die Rede ist, dann gehen meine Gedanken zu den ersten Seiten der Bibel, zum Buch Genesis, wo es heißt, dass Gott den Mann und die Frau auf die Erde stellt, damit sie sie bebauen und hüten (vgl. 2,15). Und mir kommen die Fragen: Was bedeutet es, die Erde zu bebauen und zu hüten? Bebauen und hüten wir die Schöpfung wirklich? Oder vernachlässigen wir sie und beuten sie aus? Beim Verb »bebauen« kommt mir die Sorgfalt in den Sinn, mit der der Landwirt seinen Acker bestellt, damit er Frucht trägt und diese Frucht geteilt werden kann: wie viel Fürsorge, Leidenschaft und Hingabe! Die Schöpfung bebauen und hüten: Diese Weisung gab Gott nicht nur am Anfang der Geschichte, sondern sie gilt einem jeden von uns. Sie gehört zu seinem Plan; es bedeutet, die Welt verantwortungsvoll wachsen zu lassen, sie in einen Garten zu verwandeln, in einen bewohnbaren Ort für alle. Benedikt XVI. hat uns oft daran erinnert, dass diese Aufgabe, die Gott, der Schöpfer, uns anvertraut hat, es verlangt, den Rhythmus und die Logik der Schöpfung zu verstehen. Wir dagegen sind oft vom Hochmut des Herrschens, des Besitzens, des Manipulierens, des Ausbeutens geleitet; wir »hüten« sie nicht, wir achten sie nicht, wir betrachten sie nicht als unentgeltliches Geschenk, für das wir Sorge tragen müssen. Wir verlieren die Haltung des Staunens, der Betrachtung, des Hörens auf die Schöpfung; und so können wir darin nicht mehr das erkennen, was Benedikt XVI. »den Rhythmus der Liebesgeschichte Gottes mit dem Menschen« nennt. Warum passiert das? Weil wir horizontal denken und leben, uns von Gott entfernt haben, seine Zeichen nicht erkennen. Das »Bebauen und Hüten« umfasst jedoch nicht nur die Beziehung zwischen uns und der Umwelt,... sondern es betrifft auch die zwischenmenschlichen Beziehungen... Wir durchleben gerade einen Augenblick der Krise; das sehen wir in der Umwelt, aber vor allem... [ist] der Mensch... heute gefährdet, daher die Dringlichkeit der Ökologie des Menschen! Papst Franziskus

Barmherzigkeit – aber wie? Der Umgang der Kirche mit sogenannten „wiederverheirateten Geschiedenen“ ist wieder einmal in aller Munde. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Priestern und Diakonen aus dem Erzbistum Freiburg „Wiederverheiratete Geschiedene“ vom Mai 2012.

Barmherzigkeit – aber wie? Der Umgang der Kirche mit sogenannten „wiederverheirateten Geschiedenen“ ist wieder einmal in aller Munde. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Priestern und Diakonen aus dem Erzbistum Freiburg „Wiederverheiratete Geschiedene“ vom Mai 2012. (http://www.memorandum-priester-und-diakone-freiburg.de) Die unterzeichnenden Geistlichen behaupten, sie würden sich „pastoralen Handeln gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen von der Barmherzigkeit leiten lassen“ (ebd.). Gleichzeitig bekunden sie das Vor-haben, in Widerspruch zu Lehre und Ordnung der Kirche die genannten Personen zu den Sakramenten zuzulassen – gemeint sind die Sakramente der Krankensalbung, der Versöhnung und der Heiligen Kommunion.

Da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde...

Heutzutage ist die schlimmste Krankheit im Westen nicht die Tuberkulose oder die Lepra, sondern das Gefühl, unerwünscht, ungeliebt und verlassen zu sein. Wir können körperliche Krankheiten durch die Medizin heilen; das einzige Mittel gegen Einsamkeit, Verwirrung und Verzweiflung aber ist die Liebe. Viele Menschen sterben auf dieser Welt, weil es ihnen an Brot fehlt; weitaus mehr Menschen sterben jedoch, weil es ihnen an ein bisschen Liebe fehlt. Die Armut im Westen ist anderer Art: Es handelt sich nicht nur um Armut auf Grund von Einsamkeit, sondern auf Grund des Mangels an Spiritualität. Es gibt einen Hunger nach Liebe, und es gibt einen Hunger nach Gott. (Sel. Teresa von Kalkutta)

Die Kirche ist katholisch: Das Wort „katholisch" bedeutet „allumfassend" im Sinn von „ganz" oder „vollständig". Die Kirche ist katholisch in einem doppelten Sinn: Sie ist katholisch, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche"

Die Kirche ist katholisch: Das Wort „katholisch" bedeutet „allumfassend" im Sinn von „ganz" oder „vollständig". Die Kirche ist katholisch in einem doppelten Sinn: Sie ist katholisch, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche" (Ignatius v. Antiochien, Smyrn. 8,2). In ihr ist der mit seinem Haupt vereinte Leib Christi in Fülle verwirklicht [Vgl. Eph 1,22-23]... In diesem grundlegenden Sinn war die Kirche schon am Pfingsttag katholisch [Vgl. AG 4] und sie wird es bis zum Tag der Wiederkunft Christi bleiben. Sie ist katholisch, weil sie von Christus zum ganzen Menschengeschlecht gesandt worden ist [Vgl. Mt 28,19]: „Zum neuen Volk Gottes werden alle Menschen gerufen. Deswegen muß dieses Volk eines und ein einziges bleiben und sich über die ganze Welt und durch alle Zeiten hin ausbreiten. So soll sich die Absicht des Willens Gottes erfüllen, der die Menschennatur am Anfang als eine gegründet und beschlossen hat, seine Kinder, die zerstreut waren, schließlich zur Einheit zu versammeln ... Jede Teilkirche ist katholisch... Diese Teilkirchen sind „nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet. In ihnen und aus ihnen besteht die eine und einzige katholische Kirche“ (LG 23).Die Teilkirchen sind im Vollsinn katholisch durch die Gemeinschaft mit einer von ihnen: mit der Kirche von Rom, „die den Vorsitz in der Liebe führt" (Ignatius v. Antiochien, Rom. 1,1). „Mit dieser Kirche nämlich muß wegen ihres besonderen Vorranges notwendig jede Kirche übereinstimmen, das heißt die Gläubigen von überall" (Irenäus, kur. 3,3,2; übernommen vom 1. Vatikanischen K.: DS 3057)... Die reiche Vielfalt von Kirchenordnungen, liturgischen Riten, theologischen und geistlichen Erbgütern, die den Ortskirchen zu eigen sind, „zeigt die Katholizität der ungeteilten Kirche in besonders hellem Licht" (LG 23)

Erneuter Tiefschlag für die Ökumene durch die EKD

Der Rat der EKD hat vor wenigen Tagen zum Thema Ehe und Familie eine sog. "Orientierungshilfe" herausgegeben. Eine ad-hoc-Kommission aus 14 Mitgliedern, denen u. a. eine Professorin für "Gendersensible Soziale Arbeit" angehörte, hat über 3 Jahre unter Vorsitz einer früheren SPD-Bundesministerin aus diesem Papier den "normativen Ton kirchlicher Verlautbarungen in der Vergangenheit" zurückgenommen und sich damit erneut dem Zeitgeist gebeugt. Durch die Feststellung, dass Familie nicht nur aus Mutter, Vater und Kindern, sondern überall auch dort besteht, wo "Menschen auf Dauer und im Zusammenhang der Generationen Verantwortung übernehmen", weshalb auch Homo-Partnerschaften "Familie" seien, hat die EKD ihre Selbstsäkularisierung weiter vorangetrieben. Sie hat die Ehe aus der biblischen Schöpfungsordnung herausgenommen, d. h. die Verbindung von Mann und Frau als nicht mehr schöpfungsgemäß bezeichnet. Das biblische Fundament der Ehe wird verneint, die Orientierung am Evangelium ist dem Zeitgeist gewichen. Der Genderismus hat über die Treue zu den Glaubensgrundsätzen der Kirche gesiegt. Nachdem die EKD schon früher dem Import von embryonalen Stammzellen zugestimmt hatte, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider dem Sterbenden, der eine Suizid-Hilfe fordert, die Hand halten wollte und der Beschluss des Deutschen Bundestages zur Präimplantationsdiagnostik (PID) auf einen Antrag zurück ging, den ein evangelischer Pfarrer im Parlament mitunterzeichnet hatte, verwundert dieser Text nur noch Naive. Wir stellen fest, dass es in Fragen des ungeborenen Lebens, des Lebensschutzes bis zum Tode und bei Ehe und Familie keine Gemeinsamkeiten (mehr) zwischen der katholischen Kirche und der EKD gibt. Deshalb widersprechen wir auch entschieden dem EKD-Ratsvorsitzenden, dass die "ökumenische Gemeinschaft eine solche Diskussion aushalten müsse". Biblische Normen und ethische Grundsätze sind für uns nicht verhandelbar, und wir entscheiden auch zukünftig selbst, was wir "aushalten müssen". Die Deutsche Bischofskonferenz hat bisher nur den Vorsitzenden ihrer "Familienkommission", Bischof Tebartz-van-Elst, zu einer kritischen Reaktion veranlasst. Jetzt warten wir gespannt auf die offizielle Stellungnahme der katholischen Bischöfe. Da hier weitere Grundfragen der Ökumene-Gespräche tangiert sind, werden sich die Bischöfe ja wohl sehr bald deutlich zu Wort melden. Prof. Dr. Hubert Gindert Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

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