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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Herr Jesus Christus, du bist der Gute Hirt, der uns führt. Schenke deiner Kirche Frieden und Einheit.
Religion und Wahrheit

„Ist es nicht Anmaßung, in Sachen Religion von Wahrheit zu sprechen, gar zu behaupten, in der eigenen Religion die Wahrheit erkannt zu haben, die eine, die zwar Wahrheitserkenntnis bei anderen nicht außer Kraft setzt, aber die versprengten Stücke zur Einheit zusammensammelt? Heute ist es zu einem Slogan von unwiderstehlicher Durchschlagskraft geworden, diejenigen als zugleich einfältig und arrogant abzuweisen, denen man nachsagen darf, sie glaubten, die Wahrheit zu „haben”.

Solche Leute, so scheint es, sind dialogunfähig und letztlich nicht ernst zu nehmen. Die Wahrheit „habe” eben niemand. Wir alle könnten nur immer auf der Suche sein. Aber- so muß man dagegen fragen - was ist das für eine Suche, die nie ankommen darf? Sucht sie wirklich, oder will sie in Wahrheit gar nicht finden, weil es das Gefundene nicht geben darf?”

Was hier der damalige Kardinal Ratzinger in einem Artikel vom 1. März 2003 in der „Tagespost” unter dem Titel: „Die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche” anspricht, deckt sich weitgehend mit der Mentalität heutigen Denkens. Es darf keine verbindliche Aussage, keine Wahrheit geben, die für alle gilt und an der sich alle auszurichten haben. Seit dem so einflußreichen Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) aus Königsberg ist der Agnostizismus zur beherrschenden Philosophie geworden, die inzwischen auch das einfache Volk weitgehend übernommen hat. Der Agnostizismus leugnet, daß es eine objektive Wahrheit gibt.

Sie ist für ihn immer subjektiv, relativ, nicht absolut, da es nach ihm eine sichere Wahrheits- und Gotteserkenntnis nicht gibt. Gegen diese Auffassung hat sich u. a. das I. Vatikanische Konzil ausgesprochen und als Glaubenssatz erklärt: „Gott ist mit dem Lichte der natürlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen (Schöpfung) mit Sicherheit zu erkennen!”

Pater: P. Bernhard Gerstle FSSP

Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten.

Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten. Die Abstände zwischen den Hiobsbotschaften werden kürzer. Die globale Finanzkrise und die Energieknappheit reißen Handel, Arbeitsmarkt und Preise mit; neue Seuchen verbreiten sich in Windeseile; die Umwelt ist weltweit bedroht.

Die Krise macht keinen Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen wir sitzen mit im Boot dieser Welt.

Noch hofft unsere Welt auf das Yes, we can! , auf die gemeinsame Anstrengung aller, obwohl mancher das nicht mehr glauben mag. Immer deutlicher treten die Grenzen des menschlich Machbaren zutage.

Noch gilt Gottes Heilsangebot allen Menschen, auch wenn sie durch eigene Schuld in Not gerieten. Noch ist es nicht zu spät zur Umkehr.

Auch wenn der Mensch diese Erde in seinem Größenwahn fast vernichtet: Gott überlässt seine geliebte Menschheit nicht der Auslöschung.

Die Tugen­den des neuen Men­schen

Christus for­dert uns auf als Aus­er­wählte Got­tes, als Hei­lige und Geliebte, anzu­zie­hen herz­li­ches Erbar­men, Güte, Selbst­lo­sig­keit, Sanft­mut, Geduld. Diese Mah­nung: herz­li­ches Erbar­men, Güte, Selbst­lo­sig­keit, Sanft­mut, Geduld anzu­zie­hen, beschreibt die Wirk­lich­keit des neuen Men­schen, des aus Chris­tus gebo­re­nen Men­schen, des mit der christ­li­chen Würde über­klei­de­ten Men­schen. An ers­ter Stelle der vom Chris­ten gefor­der­ten Tugen­den steht das Erbar­men. Erbar­men ist die tätige Liebe gegen­über frem­dem Leid und Übel.

Der Barm­her­zige sieht das Leid und das Übel des ande­ren als eige­nes Leid an, dann schrei­tet er zu sei­ner Behe­bung oder zu sei­ner Lin­de­rung. Das Erbar­men wird in ers­ter Linie Gott zuge­schrie­ben. Gott ist ein barm­her­zi­ger Gott. Er ist von unend­li­chem Erbar­men. Barm­her­zig­keit ist die beson­dere Form der gött­li­chen Liebe zu den Geschöp­fen. Sie ist die Liebe zu der in Sünde und Not gera­te­nen Schöp­fung. Sie ist nicht als Gefühl des Mit­leids oder der Betrüb­nis über frem­des Leid zu ver­ste­hen, sie ist viel­mehr der wirk­same Wille, die Geschöpfe von Elend und Übel, vor allem von der Sünde zu befreien. Das Erbar­men eines Men­schen gilt dem Nächs­ten. Das Erbar­men Got­tes erstreckt sich über alles Fleisch. Er weist zurecht, er erzieht, er belehrt und führt wie ein Hirt seine Herde. Die weit­tra­gendste Bekun­dung der Barm­her­zig­keit Got­tes ist die Her­ab­kunft sei­nes Soh­nes auf diese Erde. Für uns Men­schen und um unse­res Hei­les wil­len ist er her­ab­ge­stie­gen. Jesus selbst war der barm­her­zige Hei­land. Seine Geg­ner war­fen ihm vor, er sei der Freund der Sün­der und Zöll­ner. Das war der gerech­teste Vor­wurf, den man ihm machen konnte. Er erwi­derte ihn mit dem Wort: „Nicht die Gesun­den bedür­fen des Arz­tes, son­dern die Kran­ken. Ich bin nicht gekom­men, Gerechte zu beru­fen (näm­lich zur Bekeh­rung), son­dern Sün­der.“ In sei­ner Antritts­rede in der Syn­agoge von Naza­reth erklärte Jesus: „Der Geist des Herrn ist über mir, er hat mich gesalbt, den Armen die frohe Bot­schaft zu brin­gen, er hat mich gesandt, zu hei­len, die zer­knirsch­ten Her­zens sind, den Gefan­ge­nen Befrei­ung, den Blin­den das Gesicht zu geben, ein Gna­den­jahr des Herrn aus­zu­ru­fen.“ Die Evan­ge­lis­ten berich­ten an vie­len Stel­len ihrer Evan­ge­lien von dem barm­her­zi­gen Her­zen unse­res Herrn und Hei­lan­des.

Der hei­lige Bern­hard von Clairvaux hat ein­mal rich­tig fest­ge­stellt: „Jesus kann nicht Nein sagen, wo der Jam­mer ihn anschreit“ – Jesus kann nicht Nein sagen, wo der Jam­mer ihn anschreit. Beim Anblick der vie­len hung­ri­gen Men­schen in der Wüste über­fiel ihn das Erbar­men, denn sie waren „wie Schafe, die kei­nen Hir­ten haben“. Als Jesus in Naim die Witwe sah, die ihren ein­zi­gen Sohn zu Grabe trug, da wurde er von Mit­leid gerührt. Ein Aus­sät­zi­ger kam zu Jesus und bat ihn knie­fäl­lig: „Wenn du willst, kannst du mich rein machen.“ Voll Erbar­men streckte Jesus seine Hand aus, rührte ihn an und sagte: „Ich will, sei rein!“, und der Aus­sät­zige wurde gesund. Bei Jeri­cho fleh­ten ihn zwei Blinde an um sein Erbar­men – nicht ver­geb­lich. Voll Erbar­men berührte er ihre Augen, und sie konn­ten auf der Stelle sehen. Das Jesus zuge­schrie­bene Erbar­men ist die Cha­rak­te­ri­sie­rung des Herrn als des Mes­sias. Der Mes­sias ist der­je­nige, in dem die gött­li­che Barm­her­zig­keit gegen­wär­tig ist. Das Erbar­men hat Jesus sei­nen Jün­gern und den Scha­ren, die ihm folg­ten, ans Herz gelegt. „Seid barm­her­zig, wie auch euer Vater im Him­mel barm­her­zig ist.“ Das Erbar­men hat der Herr ergrei­fend geschil­dert in dem Gleich­nis von dem rei­sen­den Sama­ri­ter, der den unter die Räu­ber gefal­le­nen Mann pflegte und in die Her­berge brachte. Das Erbar­men hat Jesus auch schön beschrie­ben in dem Gleich­nis vom ver­lo­re­nen Sohn. „Selig die Barm­her­zi­gen“, sagt der Herr, „denn sie wer­den Barm­her­zig­keit erlan­gen.“
 
„Israel, mach dich bereit, deinem Gott gegenüberzutreten, denn er kommt“ (vgl. Am 4,12). Meine Brüder, „haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet“
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    Wir spre­chen von der Oster­freude, und diese Oster­freude drückt sich aus in den vie­len Rufen des Alle­luja, mit denen das Oster­fest reich bestückt ist. Wel­ches ist denn der Grund für die Oster­freude? Warum freuen wir uns an Ostern? Es sind zwei Gründe, die diese Freude her­vor­trei­ben. Der erste betrifft Chris­tus, der zweite geht uns an. Wir freuen uns ers­tens, weil Chris­tus den Sieg err ... mehr

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    Das war ein gewal­ti­ger Umschwung in den letz­ten Tagen, von den Trau­er­met­ten ange­fan­gen bis zur Auf­er­ste­hung des Herrn. Es ist, als ob es ein Traum gewe­sen wäre. Ges­tern noch der Gott­mensch, hin­ge­mor­det in Schmach und Schande, die Sonne der Mensch­heit unter­ge­gan­gen, das Licht erlo­schen, Nacht über der schuld­be­la­de­nen Erde. mehr

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    Die Auf­er­ste­hung – Kern­punkt des Glau­bens

    Nichts ist so gefähr­lich wie Unsi­cher­heit im Glau­ben; denn der Glaube ist das Fun­da­ment unse­res Lebens. Wenn das Fun­da­ment schwankt, dann wankt das ganze Leben. Wir sind des­we­gen seit gerau­mer Zeit bemüht, unse­ren Glau­ben an Jesus Chris­tus als den wahr­haf­ti­gen Sohn Got­tes, als den gott­ge­sand­ten Erlö­ser zu begrün­den. Wir haben auf seine Per­sön­lich­keit hin­ge­wie­sen; wir ... mehr

  • Über Chris­tus als den Sie­ger über Sünde und tod

    Über Chris­tus als den Sie­ger über Sünde und tod

    „Chris­tus hat uns vom Flu­che des Geset­zes erlöst, da er für uns zum Fluch gewor­den ist.“ Das sind gewal­tige Worte. Er ist für uns zum Fluch gewor­den. Den Fluch, den die Men­schen ver­dient hat­ten durch ihre Schuld, hat er auf sich genom­men und ans Kreu­zes­holz getra­gen. Im Ster­ben Christi han­delte Gott bis zur äußers­ten Auf­nah­me­fä­hig­keit des Geschöp­fes als der Herr, der über das ... mehr

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den Aufbruch, den unsere katholische Kirche nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa braucht, ist ein Aufbruch der Leidenschaft, einer Leidenschaft für Gott.
Die Reue schließt auch die Demut ein. Der Stolze meint, er habe wei­ter nichts ange­rich­tet.

Auf­rich­tige Reue demü­tigt. Sie läßt uns erken­nen, wie schwach wir sind, wie wenig wir Gott wirk­lich lie­ben. Wer von herz­li­cher Reue ergrif­fen ist, der erkennt in aller Demut seine Erbärm­lich­keit. Diese Reue war in dem ver­lo­re­nen Sohn. Wir ach­ten, wenn wir das Gleich­nis hören, nicht auf den letz­ten Satz, und das ist viel­leicht der wich­tigste. Er sagt vor­her: „Ich habe gesün­digt gegen den Him­mel und vor dir. Ich bin nicht mehr wert, dein Sohn zu hei­ßen.“ Dann kommt der Satz: „Halte mich wie einen dei­ner Tage­löh­ner!“ Das heißt, er wollte Buße tun, er wollte Strafe auf sich neh­men. Nicht mehr als Sohn des Hau­ses wollte er gel­ten, son­dern als ein Lohnar­bei­ter. Da wis­sen wir, dass echte Reue Strafe for­dert, Strafe, die wir uns selbst auf­er­le­gen. Die win­zige Buße, die der Beicht­va­ter auf­er­legt, ist nicht sinn­los, denn sie ist ja im Sakra­ment ver­eint mit dem Süh­nelei­den Christi. Aber dar­über hin­aus soll­ten wir nicht ver­säu­men, uns selbst Buße, also Strafe, auf­zu­er­le­gen. Dann ist wirk­lich die Gebets­mei­nung erfüllt: „Es spricht mein Herz zu dir, o Gott. Dein Ant­litz suche ich. Wende dein Ant­litz nicht von mir.“
Unsere Welt ist in stürmische Zeiten geraten. Die Abstände zwischen den Hiobsbotschaften werden kürzer. Die globale Finanzkrise und die Energieknappheit reißen Handel, Arbeitsmarkt und Preise mit; neue Seuchen verbreiten sich in Windeseile; die Umwelt ist weltweit bedroht.

Die Krise macht keinen Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen wir sitzen mit im Boot dieser Welt.

Noch hofft unsere Welt auf das Yes, we can! , auf die gemeinsame Anstrengung aller, obwohl mancher das nicht mehr glauben mag. Immer deutlicher treten die Grenzen des menschlich Machbaren zutage.

Noch gilt Gottes Heilsangebot allen Menschen, auch wenn sie durch eigene Schuld in Not gerieten. Noch ist es nicht zu spät zur Umkehr.

Auch wenn der Mensch diese Erde in seinem Größenwahn fast vernichtet: Gott überlässt seine geliebte Menschheit nicht der Auslöschung.
Wenn wir an Got­tes Vor­se­hung glau­ben, dann müs­sen wir uns in seine Hände erge­ben. Das muß unsere Ant­wort auf Got­tes Vor­se­hung, auf den Glau­ben an Got­tes Vor­se­hung sein. Wenn Gott unse­ren Kalen­der gemacht hat, dann wird er uns die Kraft geben, alle Tage die­ses Kalen­der­jah­res zu beste­hen.

Der Hei­land hat uns ein Gebet gelehrt, in dem die Bitte vor­kommt: „Dein Wille geschehe!“ Dein Wille geschehe, nicht der meine.
Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Was Menschen nicht können Gott kann es. Aber man muss ihn dann auch wählen. Und man muss ihn dann auch machen lassen. Und man muss sich dann von ihm auch sagen lassen, wo wir anpacken müssen und was wir besser unangetastet lassen.

Viele Probleme dieser Welt haben etwas mit einem uralten biblischen Begriff zu tun. Dem Begriff Sünde. Sünde beschreibt die Trennung von Gott, beschreibt die Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit des Menschen.

Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance?

Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können.

Denken wir darüber nach ...

Selbst­ver­ständ­lich kann man und soll man im stil­len Käm­mer­lein beten. Das ist not­wen­dig, ja unent­behr­lich. Aber auch die Gemein­schaft muß vor Gott ste­hen, und des­we­gen ist der öffent­li­che und gemein­same Got­tes­dienst unent­behr­lich. Wenn wir nur in Eisam­keit für uns beten, dann ver­küm­mert unser reli­giö­ses Leben, weil wir uns immer auf unsere Lieb­lings­ge­dan­ken zurück­zie­hen. Wenn wir dage­gen in der Gemein­schaft den Got­tes­dienst üben, dann wer­den wir befruch­tet durch die Fülle der Ereig­nisse, die das Kir­chen­jahr uns bie­tet, durch die gemein­sam gesun­ge­nen Lie­der und durch die fest­lie­gen­den Gebete, durch den Kranz der Feste des Kir­chen­jah­res. Das wei­tet unsere Seele.
  • Bilder einer Pilgerreise

    Diese bilder können für private Zwecke kostenlos benutzt werden.

  • Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens

    Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. In diesem wundervollen Lied spiegelt sich die ganze Seele Mariens wider, ihre ganze Persönlichkeit. Wir können sagen, dass dieser Gesang ein Porträt, eine wahre Ikone Marias ist, in der wir sie so sehen können, wie sie ist. [In Castel Gandolfo, 15.8.05] Betrachtungen zu einzelnen Versen des Magnificat

  • Die Heilsbedeutung Mariens

    An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

  • Die Sakramente

    Die christliche Taufe hat ihren Ursprung in der Taufe Jesu durch Johannes. "Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ...

  • Eucharistiefeier - Hl. Messe

    Jede Eucharistiefeier vergegenwärtigt sakramental das Geschenk, das Jesus am Kreuz aus seinem Leben gemacht hat - ein Geschenk für uns und für die ganze Welt. Das Brot, das ich geben werde, ist me...

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    Was bedeutet „Christsein“ überhaupt? Es gibt die weitverbreitete Ansicht, dass ein Christ ein „Nachfolger Christi“ ist – also einer, der versucht so zu sein wie Christus. Das ist die Antwort, mit der ich hier arbeiten möchte.„So zu sein wie Christus“

  • Gebete und Heilige

    Der Glaube führt den Christen zu Gott, zur heiligsten Jungfrau Maria und zu den Heiligen. Der Glaube, gibt ihm Antwort auf die Fragen über das irdische und das ewige Leben. Es ist auch der Glaube...

  • Jerusalem die Heilige Stadt.

    Nach dem Zeugnis mehrerer spätantiker Schriftsteller des 4. Jahrhunderts wurden 325 im Gefolge eines Besuchs von Helena, der Mutter des Kaisers Konstantin, in Jerusalem die Stätten von Tod und Auferstehung Jesu Christi unter einem römischen Tempel der Venus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. aufgefunden. Dies führte zu einer Verbreitung von Kreuzreliquien und einem Wiederaufleben der Verehrung des Grabes, die durch den Bau des darüberliegenden Tempels hatte unterbunden werden sollen. Die Lokalisierung der Grabeskirche als Ort der Kreuzigung Jesu und einiger Ostererscheinungen gilt als durchaus berechtigt.[1][2] Für diese Annahme sprechen neben der langen Überlieferung und Tradition auch historische und archäologische Hinweise sowie die Tatsache, dass jenes Gebiet zur Zeit Jesu außerhalb der damaligen Stadtmauern, aber bereits zur Zeit Konstantins im Stadtgebiet lag. Wie mehrere Gräber und Grabnischen auf dem Gebiet der Kirche belegen (derzeit sind sieben weitere Gräber bekannt), gab es hier um die Zeitenwende tatsächlich Begräbnisse.

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Die Klage eines Kranken

Herr, strafe mich nicht in deinem Zorn und züchtige mich nicht in deinem Grimm! Denn deine Pfeile haben mich getroffen, deine Hand lastet schwer auf mir. Nichts blieb gesund an meinem Leib, weil du mir grollst; weil ich gesündigt, blieb an meinen Gliedern nichts heil.

Denn meine Sünden schlagen mir über dem Kopf zusammen, sie erdrücken mich wie eine schwere Last. Mir schwären, mir eitern die Wunden wegen meiner Torheit. Ich bin gekrümmt und tief gebeugt, den ganzen Tag geh ich traurig einher. Denn meine Lenden sind voller Brand, nichts blieb gesund an meinem Leib.Kraftlos bin ich und ganz zerschlagen,ich schreie in der Qual meines Herzens.

All mein Sehnen, Herr, liegt offen vor dir, mein Seufzen ist dir nicht verborgen.Mein Herz pocht heftig, mich hat die Kraft verlassen, geschwunden ist mir das Licht der Augen.

Freunde und Gefährten bleiben mir fern in meinem Unglück und meine Nächsten meiden mich.

Doch auf dich, Herr, harre ich; du wirst mich erhören, Herr, mein Gott.Ja, ich bekenne meine Schuld, ich bin wegen meiner Sünde in Angst. Herr, verlass mich nicht, bleib mir nicht fern, mein Gott!

Eile mir zu Hilfe, Herr, du mein Heil!
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)

Kleiner Wegweiser durch den Kirchenraum