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Ich glaube

an das Gebet, komm Heiliger Geist,erfüll die Herzen deiner Gläubigen, entflamme in ihnen das Feurer deiner Liebe. Amen

Grüß Gott und herzlich Willkommen!


Die Werke der leiblichen Barmherzigkeit

Es gibt unter Men­schen eine Weise der Beur­tei­lung, die sich nach dem Ver­mö­gen rich­tet. Der Wohl­ha­bende, der Rei­che ist ange­se­hen, der Arme, der Bedürf­tige, ist ver­ach­tet. Diese Sicht ist nicht rich­tig. Es ist näm­lich nicht der Besitz der Güter, der uns zum Heil dient, son­dern der Gebrauch, den wir von den Gütern machen, die Gott uns beschert hat. Das macht die Tugend aus. Reich­tum und Wohl­ha­ben­heit als sol­che sind ethisch neu­tral. Sie sind nicht schlecht, wie eine bestimmte poli­ti­sche Rich­tung behaup­tet. Sie sind aber auch nicht gut, wie etwa der Cal­vi­nis­mus lange gelehrt hat, der in dem Erfolg, in dem wirt­schaft­li­chen Erfolg den sicht­ba­ren Segen Got­tes erken­nen wollte. Wir sind heute klü­ger als eine Zeit, die in der Anhäu­fung von Schät­zen in jedem Falle Got­tes Aus­er­wäh­lung wirk­sam sah. Wir wis­sen, daß Reich­tum auch durch Aus­beu­tung gewon­nen wer­den kann. Also nicht der Besitz von Gütern macht ange­nehm vor Gott, son­dern ihr rech­ter Gebrauch. Des­we­gen warnt auch der Herr, sich Schätze zu sam­meln auf Erden. „Sam­melt euch nicht Schätze auf Erden, die Rost und Mot­ten ver­zeh­ren, wo der Dieb kommt und sie stiehlt, sam­melt euch Schätze im Him­mel, wo weder Rost noch Mot­ten sie ver­zeh­ren kön­nen, wo ein Dieb nicht ein­bre­chen und steh­len kann!“

Der oberste Herr allen Besit­zes ist Gott. Er ist der wahr­hafte Sou­ve­rän die­ser Erde und der gan­zen Welt, und was uns über­tra­gen, was uns zuge­fal­len ist, das ist uns ledig­lich als Ver­wal­tern anver­traut. Von Ver­wal­tern wird ver­langt, daß sie treu erfun­den wer­den. Sie müs­sen das, was ihnen anver­traut ist, gewis­sen­haft nach Got­tes Gebo­ten ver­wen­den. Wir haben also bei dem Gebrauch unse­rer Güter uns nach Got­tes Wil­len zu rich­ten. Eines Tages wird es hei­ßen: „Ver­wal­ter, gib Rechen­schaft von dei­ner Ver­wal­tung!“ Dann wird es sich zei­gen, was wir mit den irdi­schen Gütern getan haben.

Und da hat uns der Herr einen Fin­ger­zeig gege­ben. Er hat näm­lich uns gelehrt, daß nie­mand die Selig­keit errin­gen wird, der nicht barm­her­zig war, der nicht ande­ren mit sei­nen irdi­schen Gütern Barm­her­zig­keit erwie­sen hat.




Samstag, 30 Juli 2016 : Buch Jeremia 26,11-16.24.

In jenen Tagen sagten die Priester und Propheten zu den Beamten und zum ganzen Volk: Dieser Mann hat den Tod verdient; denn er hat gegen diese Stadt geweissagt, wie ihr mit eigenen Ohren gehört habt. Jeremia aber erwiderte allen Beamten und dem ganzen Volk: Der Herr hat mich gesandt, damit ich als Prophet gegen dieses Haus und diese Stadt alle Worte verkünde, die ihr gehört habt. Nun also, bessert euer Verhalten und euer Tun, und hört auf die Stimme des Herrn, eures Gottes! Dann wird den Herrn das Unheil reuen, das er euch angedroht hat. Ich selbst bin in eurer Hand; macht mit mir, was ihr für gut und recht haltet. Aber das sollt ihr wissen: Wenn ihr mich tötet, bringt ihr unschuldiges Blut über euch, über diese Stadt und ihre Einwohner. Denn der Herr hat mich wirklich zu euch gesandt, damit ich euch alle diese Worte in die Ohren rufe. Da sagten die Beamten und das ganze Volk zu den Priestern und Propheten: Dieser Mann hat den Tod nicht verdient; denn er hat zu uns im Namen des Herrn, unseres Gottes, geredet. Ahikam jedoch, der Sohn Schafans, beschützte Jeremia, so dass man ihn nicht dem Volk auslieferte, das ihn töten wollte.

Samstag, 30 Juli 2016 : Psalm 69(68),15-16.30-31.33-34.

Entreiß mich dem Sumpf, damit ich nicht versinke. Zieh mich heraus aus dem Verderben, aus dem tiefen Wasser! Lass nicht zu, dass die Flut mich überschwemmt, die Tiefe mich verschlingt, der Brunnenschacht über mir seinen Rachen schließt. Ich aber bin elend und voller Schmerzen; doch deine Hilfe, o Gott, wird mich erhöhen. Ich will den Namen Gottes rühmen im Lied, in meinem Danklied ihn preisen. Schaut her, ihr Gebeugten, und freut euch; ihr, die ihr Gott sucht: euer Herz lebe auf! Denn der Herr hört auf die Armen, er verachtet die Gefangenen nicht.

Samstag, 30 Juli 2016 :


Samstag, 30 Juli 2016 : Evangelium nach Matthäus 14,1-12.

In jener Zeit hörte der Tetrarch Herodes, was man von Jesus erzählte. Er sagte zu seinem Gefolge: Das ist Johannes der Täufer. Er ist von den Toten auferstanden; deshalb wirken solche Kräfte in ihm. Herodes hatte nämlich Johannes festnehmen und in Ketten ins Gefängnis werfen lassen. Schuld daran war Herodias, die Frau seines Bruders Philippus. Denn Johannes hatte zu Herodes gesagt: Du hattest nicht das Recht, sie zur Frau zu nehmen. Der König wollte ihn deswegen töten lassen, fürchtete sich aber vor dem Volk; denn man hielt Johannes für einen Propheten. Als aber der Geburtstag des Herodes gefeiert wurde, tanzte die Tochter der Herodias vor den Gästen. Und sie gefiel Herodes so sehr, dass er schwor, ihr alles zu geben, was sie sich wünschte. Da sagte sie auf Drängen ihrer Mutter: Lass mir auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes herbringen. Der König wurde traurig; aber weil er einen Schwur geleistet hatte - noch dazu vor allen Gästen -, befahl er, ihr den Kopf zu bringen. Und er ließ Johannes im Gefängnis enthaupten. Man brachte den Kopf auf einer Schale und gab ihn dem Mädchen, und sie brachte ihn ihrer Mutter. Die Jünger des Johannes aber holten den Leichnam und begruben ihn. Dann gingen sie zu Jesus und berichteten ihm alles.

Samstag, 30 Juli 2016 : Kommentar Hl. Johannes Chrysostomus

?Lass mir auf einer Schale den Kopf des Täufers Johannes herbringen.? Und Gott hat es erlaubt; er hat nicht seinen Blitz aus der Höhe des Himmels geschleudert, um diese freche Gestalt zu verzehren. Er hat der Erde nicht befohlen sich zu öffnen und die Teilnehmer dieses schändlichen Gelages zu verschlingen. Gott übergab dadurch dem Gerechten eine umso schönere Krone und tröstete herrlich diejenigen, die fürderhin Opfer ähnlicher Ungerechtigkeiten werden [...] Der Größte unter allen von der Frau geborenen (vgl. Lk 7,28) wurde getötet auf Bitten eines schamlosen Mädchens, einer verlorenen Frau; das ist geschehen, weil er die göttlichen Gesetze verteidigt hatte. Mögen diese Betrachtungen uns mutig unsere eigenen Leiden ertragen lassen [...] Doch merke auf den zurückhaltenden Ton des Evangelisten, der im Maß des Möglichen die mildernden Umstände dieses Verbrechens sucht. Herodes betreffend bemerkt er, dass er so handelt ?weil er einen Schwur geleistet hatte - noch dazu vor allen Gästen? und dass er ?traurig? wurde; zum jungen Mädchen bemerkt er, dass sie von ihrer Mutter bedrängt worden war [...] Streben auch wir danach, die Bösen nicht zu hassen, die Fehler unseres Nächsten nicht zu kritisieren, sondern bedecken wir sie so unauffällig wie möglich; nehmen wir die Liebe in unsere Seele auf [...] Wenn jemand dich demütigt oder schmäht, zögerst du nicht, deinen Nächsten wie einen Fremdling und erbarmungslos zu behandeln. Ganz gegensätzlich ist die Art zu handeln der Heiligen: sie weinen über die Sünder, anstatt sie zu verfluchen. Machen wir es wie sie; weinen wir über Herodias und alle, die sie nachahmen. Denn auch heute sieht man gar manches Festgelage, das dem des Herodes gleicht; man tötet dort nicht den Vorläufer, doch man zerreißt dort die Glieder Christi.

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

 


Denken wir darüber nach ...

Unser Ver­hal­ten vor Gott darf nicht nur in ehr­fürch­ti­gem Schwei­gen beste­hen.

Es kann auch nicht bloß ein jauch­zen­des Ent­zü­cken sein. Nein. Wenn Gott eine Per­son ist, dann dür­fen wir mit ihm reden. Wir dür­fen zu Gott spre­chen; wir dür­fen ihm sagen, was unser Herz bewegt, denn er ist ein per­sön­li­cher Gott. Wir dür­fen beten, und das Beten ist ein hei­li­ges Müs­sen und ein fro­hes Dür­fen

Seine Heiligkeit Papst Franziskus
Habemus Papam! Die Kirche hat ein neues Oberhaupt

 

Im Anfang schuf Gott
... am Anfang hat Gott die Erde und ihre Güter der Menschheit zur gemeinsamen Verwaltung anvertraut, damit sie für die Erde sorge, durch ihre Arbeit über sie herrsche und ihre Früchte genieße [Vgl....

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Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

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