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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

wenn der Glaube an Christus verfälscht und mit den Zielsetzungen dieser Welt vermengt wird, dann geht auch der Sinn des Christentums verloren.
„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich!”

Er sagte nicht: „Ich bin ein möglicher Weg...”, sondern: „Ich bin der Weg...” Es hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn wir davon überzeugt sind, daß das Christentum die einzig wahre Religion und darüber hinaus die katholische Kirche der „mystische Leib Chrsti” ist.

Geh in Einfachheit die Wege des Herrn und mach dir keine Sorgen. Verabscheue deine Fehler, aber gelassen, ohne Aufgeregtheit, unbesorgt.

Man muss mit seinen Fehlern Geduld haben und, dank einer heiligen Demut, Nutzen daraus ziehen. Wenn es dir an Geduld fehlt, wird deine Unvollkommenheit wachsen anstatt zu verschwinden. Denn nichts stärkt unsere Fehler so sehr wie Ungeduld und die fixe Idee, sie loswerden zu müssen. Kultiviere die Rebe der Eintracht, die dich mit Jesus verbindet. Deine Sache ist es, Steine wegzuschaffen und Dornengestrüpp auszureißen. Sache Jesu ist es, zu säen, zu pflanzen, zu pflegen und zu bewässern.

Aber selbst wenn du arbeitest, ist es doch er, der am Werk ist. Denn ohne Christus könntest du gar nichts ausrichten.
Die ein­wir­ken­den Gna­den Gottes zwin­gen uns nicht.

Sie läst uns die voll­stän­dige Frei­heit, Gottesgnade anzu­neh­men oder sie abzu­wei­sen. Die Fülle der Gnade Gottes ist wie ein Füh­rer, man kann ihr fol­gen, aber man kann ihr auch die Gefolg­schaft ver­sa­gen.
 
Ohne die Kir­che und ihre Bemü­hun­gen wäre das Evan­ge­lium längst ver­ges­sen oder zumin­dest nach dem Geschmack der Men­schen gemo­delt. Die Men­schen nei­gen dazu, sich Gott nach ihrem Bilde zu gestal­ten. Sie nei­gen dazu, sich die Moral zurecht­zu­ma­chen, die ihnen gefällt. Sie wol­len das tun, was ihnen Spaß macht, und das nen­nen sie ihre Moral. Dage­gen steht die Kir­che auf und kün­det den Wil­len Got­tes, gele­gen oder unge­le­gen.
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Aber der Herr stand mir zur Seite und gab mir Kraft, damit durch mich die Verkündigung vollendet wird und alle Heiden sie hören; und so wurde ich dem Rachen des Löwen entrissen.
Chris­tus hat durch seine stell­ver­tre­tende Genug­tu­ung die Men­schen los­ge­kauft und ver­söhnt.

Er ist gestor­ben und auf­er­weckt wor­den nicht nur für die Prä­des­ti­nier­ten, die also Gott von vor­ne­her­ein für den Him­mel bestimmt hatte. Er ist gestor­ben und auf­er­weckt wor­den auch nicht bloß für die Gläu­bi­gen. Er ist gestor­ben und auf­er­weckt wor­den für alle Men­schen. In der Hei­li­gen Schrift und in den Äuße­run­gen der Kon­zi­lien wird immer wie­der gesagt: Er starb für alle. Er hat sein Leben hin­ge­ge­ben als Löse­preis für alle.

Aber da ist eine wich­tige Unter­schei­dung zu machen. Mit der Erlö­sung ist es nicht wie mit einem natur­haf­ten Gesche­hen. Dem kann sich nie­mand ent­zie­hen. Wenn ein Vul­kan aus­bricht, dann bricht er eben aus und kommt über alle. So ist es nicht mit der Erlö­sung. Die Erlö­sung gewinnt man nur, wenn man erlöst sein will. Und des­we­gen hat die Theo­lo­gie eine ganz wich­tige Unter­schei­dung ange­bracht. Sie heißt: „Die stell­ver­tre­tende Genug­tu­ung Christi ist aus­rei­chend für alle, aber sie ist nicht wirk­sam für alle.“ Die gesamte Mensch­heit ist objek­tiv erlöst. Sie ist also fähig, sich die Erlö­sung Christi anzu­eig­nen. Aber nicht jeder eig­net sie sich an. Um sich die Erlö­sung anzu­eig­nen, braucht es den Glau­ben, braucht es die Erfül­lung der Gebote, und wer das nicht tut, wer absicht­lich nicht glaubt und die Gebote nicht erfüllt, der ist der Erlö­sung nicht teil­haf­tig.
Am Anfang war das Wort

Wir haben die­ses Evan­ge­lium im Ohr und im Her­zen. „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Die Bezeich­nung „Wort“ ist nicht auf die Sil­ben gemünzt, die aus unse­rem Munde kom­men, son­dern das Wort, von dem hier die Rede ist, ist unser Herr und Hei­land Jesus Chris­tus. Trotz­dem bleibt es merk­wür­dig, fast befremd­lich, daß man unse­ren Hei­land als das Wort bezeich­net. Wie kommt es zu die­ser Bezeich­nung? Man muß, um sie zu ver­ste­hen, auf den grie­chi­schen Text, in dem ja das Neue Tes­ta­ment geschrie­ben ist, zurück­ge­hen. Der grie­chi­sche Aus­druck für das deut­sche „Wort“ lau­tet logos. Es heißt also im grie­chi­schen Neuen Tes­ta­ment, das ich hier vor mir habe: „Am Anfang war der logos – en archä än ho logos, und der Logos war bei Gott – kai ho logos än pros theon – Und Gott war der Logos – kai theos än ho logos. Diese Bezeich­nung logos hat der Evan­ge­list Johan­nes nicht geschaf­fen; er hat sie vor­ge­fun­den und über­nom­men.

Das grie­chi­sche Volk und das Dias­por­a­ju­den­tum, also die Juden in Ägyp­ten, in Klein­asien und anderswo, waren mit dem Worte und mit der Sache des Logos ver­traut. Wenn der Grie­che logos hörte, dann dachte er an Hera­klit. Der Phi­lo­soph Hera­klit hat den Logos als ein Zwi­schen­we­sen zwi­schen Gott und der Welt gedacht. Der Logos ist die feu­rige Urver­nunft, die die Welt lei­tet und ord­net. Und die Juden dach­ten, wenn sie das Wort logos hör­ten, an Philo von Alex­an­drien, einen jüdi­schen Phi­lo­so­phen. Für ihn war logos das Mit­tel­we­sen zwi­schen dem abso­lu­ten, welt­über­le­ge­nen Gott und der Schöp­fung. In die­sem Mit­tel­we­sen sind die Ideen, nach denen die Welt geschaf­fen ist, ent­hal­ten. Also das Wort Logos, die Bezeich­nung Logos, hat Johan­nes nicht geschaf­fen. Er hat sie über­nom­men aus sei­ner Umwelt, aber er hat sie umge­prägt. Und das ist es, was wir fest­hal­ten und gegen Fäl­schun­gen ver­irr­ter Theo­lo­gen beken­nen müs­sen. Er hat nicht eine reli­gi­ons­ge­schicht­li­che Vor­stel­lung ein­fach sich ange­eig­net; er hat den Begriff genom­men, aber ihn mit einem neuen Inhalt gefüllt. Er hat die Hülse ergrif­fen, aber was er in sie hin­ein­gießt, das ist es, was total und radi­kal anders ist. Von die­sem Logos wer­den vier Aus­sa­gen gemacht, die wir uns in Kürze vor Augen füh­ren wol­len.

Die erste lau­tet: „Im Anfang war der Logos.“ Was ist das für ein Anfang? Damit ist gemeint der Uran­fang, die Ewig­keit Got­tes. Im Anfang, bevor etwas geschaf­fen wurde, war der Logos. Der Logos ist also nicht der Erster­schaf­fene, son­dern er ist der­je­nige, der vor der Schöp­fung exis­tierte, er ist prä­e­xis­tent. Er hat vor aller Zeit und vor aller Schöp­fung gelebt. Im Anfang war der Logos.

Die zweite Aus­sage lau­tet: „Der Logos war bei Gott, und Gott war der Logos.“ Der Logos, von dem hier die Rede ist, ist Gott zuge­wandt. Er hat seine Hei­mat in der Nähe Got­tes, ja in Gott. Nicht bloß das. Diese Aus­sage wird noch über­bo­ten: Er war sel­ber Gott. Er war nicht bloß bei Gott, womit seine Selb­stän­dig­keit gegen­über Gott ange­ge­ben wird, son­dern er war sel­ber Gott. Der Logos war Gott.

Die dritte Aus­sage lau­tet: „Alles ist durch ihn gewor­den, und ohne ihn ist nichts gewor­den von dem, was gewor­den ist. In ihm war Leben, und das Leben war das Licht der Men­schen; und das Licht scheint in der Fins­ter­nis, und die Fins­ter­nis hat es nicht begrif­fen.“ Der Logos ist der Schöp­fungs­trä­ger. Alles ist durch den Logos gewor­den. Er ist nicht ohn­mäch­tig, son­dern all­mäch­tig. Er hat die Welt geschaf­fen. Nichts ist ohne ihn gewor­den. Ohne Aus­nahme stammt alles von ihm. Und die­ser Logos ist Leben und Licht. Leben nicht in dem Sinne, daß er über­haupt leben­dig ist, son­dern daß er ewi­ges Leben, gött­li­ches Leben in sich trägt. Und Licht, das bedeu­tet Heil, Fülle, Freude, Glück, Gebor­gen­heit. In dem Logos ist nicht nur Licht, son­dern das Licht ist auch Heil, Freude, Glück, Segen. Die­ses Licht leuch­tet in der Fins­ter­nis. Die Fins­ter­nis, sind die in der Gott­ferne ver­dun­kel­ten Men­schen. Fins­ter­nis, das ist die Got­tes­ferne. Aber in diese Got­tes­ferne leuch­tet der Logos hin­ein, und er soll offen­bar die Fins­ter­nis erhel­len. Aber wie wir sehen, ist sein Schei­nen, ist sein Erleuch­ten nicht erwünscht. Die Fins­ter­nis hat ihn nicht begrif­fen! Sie will von ihm nichts wis­sen, von dem Logos. Sie will das Licht nicht auf­neh­men, son­dern sie flieht vor dem Licht, die Fins­ter­nis.
Die Ankunft des Erlö­sers wurde vor­her­ver­kün­digt. Gott hat seine Pro­phe­ten gesandt und Vor­bil­der erweckt, damit die Men­schen in ihrer Hoff­nung auf den Erlö­ser gestärkt wür­den und damit wir die Mög­lich­keit hät­ten, das Leben des Erlö­sers mit den Ver­hei­ßun­gen zu ver­glei­chen, damit wir erken­nen wür­den, dass er, und er allein, der ver­hei­ßene Erlö­ser ist: Jesus von Naza­reth.
Gott hat seine Boten zu den Men­schen gesandt, um ihnen sei­nen Wil­len zu ver­kün­den, um ihnen seine Wahr­heit auf­zu­de­cken. Zuerst waren es die Pro­phe­ten, eine lange Schar von Gott­ge­sand­ten.

Dann waren es die Apos­tel, und schließ­lich ist es die Kir­che, die Kir­che mit ihren Send­bo­ten, die täg­lich neu von Chris­tus her durch die beauf­trag­ten Apos­tel­nach­fol­ger gesandt wer­den. Es muss so sein, meine lie­ben Freunde, denn wenn es den Men­schen über­las­sen bliebe, sich aus der Hei­li­gen Schrift oder durch die Über­lie­fe­rung die Wahr­heit und den Wil­len Got­tes her­aus­zu­de­stil­lie­ren, dann würde die­ser Ver­such in einem Chaos enden. Es muss gepre­digt wer­den. und damit gepre­digt wird, muss gesandt wer­den, sonst neh­men sich die Men­schen keine Zeit dafür. Den­ken Sie daran, wel­ches Wis­sen von der Reli­gion wir hät­ten, wenn wir uns auf das ver­las­sen wür­den, was wir von unse­ren Eltern gehört haben oder was wir selbst aus der Bibel ent­nom­men haben.

Um die Fülle der Wahr­heit zu den Men­schen gelan­gen zu las­sen, hat Chris­tus eine Kir­che gegrün­det und ihr Auf­träge gege­ben: „Gehet hin in alle Völ­ker, leh­ret alle Völ­ker, leh­ret sie alles hal­ten, was ich euch gesagt habe!“ Er hat sie mit sei­ner Auto­ri­tät aus­ge­stat­tet: „Wer euch hört, hört mich.“ Und er hat ihr den Hei­li­gen Geist ver­hei­ßen, den Geist der Wahr­heit, dem alles an der Wahr­heit liegt und der für die Wahr­heit ein­tritt und der dafür sorgt, dass die Wahr­heit nicht unter­geht. Die­ser Hei­lige Geist wird bei der Kir­che blei­ben bis zum Ende der Zei­ten. Also in den treuen Hän­den der Kir­che ruht der Offen­ba­rungs­schatz, das geschrie­bene und das unge­schrie­bene Wort Got­tes. Sie hütet die­sen Schatz, und sie hat Ein­rich­tun­gen getrof­fen, um diese Behü­tung des Schat­zes auch sicher­zu­stel­len für alle Zei­ten. Ohne die Kir­che und ihre Bemü­hun­gen wäre das Evan­ge­lium längst ver­ges­sen oder zumin­dest nach dem Geschmack der Men­schen gemo­delt. Die Men­schen nei­gen dazu, sich Gott nach ihrem Bilde zu gestal­ten. Sie nei­gen dazu, sich die Moral zurecht­zu­ma­chen, die ihnen gefällt. Sie wol­len das tun, was ihnen Spaß macht, und das nen­nen sie ihre Moral. Dage­gen steht die Kir­che auf und kün­det den Wil­len Got­tes, gele­gen oder unge­le­gen.

Denken wir darüber nach ...

Zum Geheim­nis der gött­li­chen Drei­fal­tig­keit, wer die Drei­fal­tig­keit auf­gibt, ver­läßt den Boden des katho­li­schen Glau­bens, ver­läßt die Gemein­schaft der Kir­che.

Und Gott sei es gedankt, unsere kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten haben gegen diese zer­set­zen­den Auf­stel­lun­gen Stel­lung genom­men. Sie haben es nicht gedul­det wie der Pro­tes­tan­tis­mus, son­dern sie haben sie abge­wie­sen und ohne Zögern und ohne Abstri­che den drei­fal­ti­gen Gott ver­tei­digt.
  • Bilder einer Pilgerreise

    Diese bilder können für private Zwecke kostenlos benutzt werden.

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    Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. In diesem wundervollen Lied spiegelt sich die ganze Seele Mariens wider, ihre ganze Persönlichkeit. Wir können sagen, dass dieser Gesang ein Porträt, eine wahre Ikone Marias ist, in der wir sie so sehen können, wie sie ist. [In Castel Gandolfo, 15.8.05] Betrachtungen zu einzelnen Versen des Magnificat

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Gebete der Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997)

O Herr,

du hast uns gesagt, dass unser Vater im Himmel für uns sorgen wird, so wie er für die Lilien auf dem Felde und die Vögel unter dem Himmel sorgt.
Du, der nicht einmal einen Platz hatte, wohin er sein müdes Haupt legen konnte, sei unser Lehrer. Lehre uns, auf Gottes Vorsehung zu vertrauen und hilf uns, unsere menschliche Habgier zu überwinden.

Habgier hat nie jemanden glücklich gemacht.

Gib uns die Kraft, uns dir ganz zu ergeben, damit wir ein Werkzeug sein können, deinen Willen zu erfüllen.

Segne den Gebrauch des Geldes in der Welt, damit die Hungernden gespeist, die Nackten gekleidet, die Armen beherbergt und die Kranken gepflegt werden können.

Und Herr, gib uns deinen Heiligen Geist, damit wir durch den Glauben, den du uns verleihst, klar erkennen, dass wir alle vor dir mehr gelten als jede schöne Lilie oder jede singende Lerche in der Luft.
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)