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Ich glaube

"Wenn jemand mich liebt, wird er an meinem Wort festhalten; mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und bei ihm wohnen.“

Grüß Gott und herzlich Willkommen!

Die Tugend des Gehor­sams

Gehor­sam ist, wer das, was ihm in recht­mä­ßi­ger Weise auf­ge­tra­gen wird, gern und mit Rück­sicht auf Gott tut. Der Gehor­sam ist die zweite sitt­li­che Tugend, der wir uns als öster­li­che Men­schen zuwen­den wol­len.

Gehor­sam ist nicht schon der, der das Befoh­lene tut, etwa mür­risch und unwil­lig, nein, zur Tugend des Gehor­sams gehört, daß man das Befoh­lene gern tut und daß man es mit Rück­sicht auf Gott tut. So wie Abra­ham, der dem Befehle Got­tes nach­kam und bereit war, sei­nen Sohn zu opfern, so wie Chris­tus, der Vater und Mut­ter unter­tan war, der sei­nem himm­li­schen Vater gehor­sam war bis zum Tode, ja bis zum Tod am Kreuze.

Gehor­sam muß jeder sein, der Vor­ge­setzte über sich hat, und es gibt nie­man­den auf Erden, der keine Vor­ge­setz­ten über sich hätte. Gehor­sam müs­sen zuerst die Kin­der ihren Eltern sein, damit sie erzo­gen wer­den und die Fami­lie Bestand hat. Ohne eine Ord­nung kann ein Gemein­we­sen nicht beste­hen, und jede Ord­nung bedeu­tet immer auch Über- und Unter­ord­nung. Eine Ver­ei­ni­gung ist unmög­lich ohne Abhän­gig­keit. So kreist der Mond um die Erde, und die Erde kreist um die Sonne nach den Geset­zen der Gra­vi­ta­tion, die New­ton und Gali­lei ent­deckt haben. Ähn­lich ist es auch mit der Fami­lie. Da muß auch ein ziel­an­ge­ben­der Wille sein, und der steht den Eltern zu. Die Kin­der haben sich die­sem Wil­len zu beu­gen. Auch in Dienst­ver­hält­nis­sen gibt es Vor­ge­setzte und Abhän­gige. Es muß einen Betriebs­füh­rer geben, einen Lei­ten­den, der die ande­ren in der Arbeit unter­weist und ihnen die Arbeit anweist.

Ebenso ist es in der Kir­che. Chris­tus for­dert den Gehor­sam gegen­über den Hir­ten, so in die­ser Bezeich­nung. Wenn die einen die Schafe und die ande­ren die Hir­ten sind, dann müs­sen eben die Schafe den Hir­ten gehor­chen, sich von den Hir­ten füh­ren las­sen. Und daher hat der Herr aus­drück­lich gesagt: „Wer die Kir­che nicht hört, der sei dir wie ein Heide oder Zöll­ner!“

Wir brau­chen nicht zu gehor­chen, wo die Vor­ge­setz­ten ihre Gewalt auf Gebiete aus­deh­nen, die nicht in die­ser Gewalt lie­gen. Wir dür­fen nicht gehor­chen, wenn sie etwas befeh­len, was gegen den Wil­len Got­tes ist. Das ist schon oft da gewe­sen. Bereits in der Apos­tel­ge­schichte steht die berühmte Äuße­rung aus dem Munde des Petrus: „Man muß Gott mehr gehor­chen als den Men­schen!“ Wo ein Kon­flikt zwi­schen den Befeh­len von Men­schen und den Gebo­ten Got­tes vor­liegt, da ist keine Über­le­gung am Platze, da weiß man von vor­ne­her­ein: Gott gebührt der Vor­rang.




Samstag, 24 Juni 2017 : Buch Jesaja 49,1-6.

Hört auf mich, ihr Inseln, merkt auf, ihr Völker in der Ferne! Der Herr hat mich schon im Mutterleib berufen; als ich noch im Schoß meiner Mutter war, hat er meinen Namen genannt. Er machte meinen Mund zu einem scharfen Schwert, er verbarg mich im Schatten seiner Hand. Er machte mich zum spitzen Pfeil und steckte mich in seinen Köcher. Er sagte zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, an dem ich meine Herrlichkeit zeigen will. Ich aber sagte: Vergeblich habe ich mich bemüht, habe meine Kraft umsonst und nutzlos vertan. Aber mein Recht liegt beim Herrn und mein Lohn bei meinem Gott. Jetzt aber hat der Herr gesprochen, der mich schon im Mutterleib zu seinem Knecht gemacht hat, damit ich Jakob zu ihm heimführe und Israel bei ihm versammle. So wurde ich in den Augen des Herrn geehrt und mein Gott war meine Stärke. Und er sagte: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, nur um die Stämme Jakobs wieder aufzurichten und die Verschonten Israels heimzuführen. Ich mache dich zum Licht für die Völker; damit mein Heil bis an das Ende der Erde reicht.

Samstag, 24 Juni 2017 : Psalm 139(138),1-3.13-14.15-16.

Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken. Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen. Denn du hast mein Inneres geschaffen, mich gewoben im Schoß meiner Mutter. Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast. Ich weiß: Staunenswert sind deine Werke. Als ich geformt wurde im Dunkeln, kunstvoll gewirkt in den Tiefen der Erde, waren meine Glieder dir nicht verborgen. Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet.

Samstag, 24 Juni 2017 : Apostelgeschichte 13,16.22-26.

In der Synagoge von Antiochia in Pisidien stand Paulus auf, gab mit der Hand ein Zeichen und sagte: Ihr Israeliten und ihr Gottesfürchtigen, hört! Nachdem er ihn verworfen hatte, erhob er David zu ihrem König, von dem er bezeugte: Ich habe David, den Sohn des Isai, als einen Mann nach meinem Herzen gefunden, der alles, was ich will, vollbringen wird. Aus seinem Geschlecht hat Gott dem Volk Israel, der Verheißung gemäß, Jesus als Retter geschickt. Vor dessen Auftreten hat Johannes dem ganzen Volk Israel Umkehr und Taufe verkündigt. Als Johannes aber seinen Lauf vollendet hatte, sagte er: Ich bin nicht der, für den ihr mich haltet; aber seht, nach mir kommt einer, dem die Sandalen von den Füßen zu lösen ich nicht wert bin. Brüder, ihr Söhne aus Abrahams Geschlecht und ihr Gottesfürchtigen! Uns wurde das Wort dieses Heils gesandt.

Samstag, 24 Juni 2017 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Lukas - Lk 1,57-66.80.

Für Elisabeth kam die Zeit der Niederkunft, und sie brachte einen Sohn zur Welt. Ihre Nachbarn und Verwandten hörten, welch großes Erbarmen der Herr ihr erwiesen hatte, und freuten sich mit ihr. Am achten Tag kamen sie zur Beschneidung des Kindes und wollten ihm den Namen seines Vaters Zacharias geben. Seine Mutter aber widersprach ihnen und sagte: Nein, er soll Johannes heißen. Sie antworteten ihr: Es gibt doch niemand in deiner Verwandtschaft, der so heißt. Da fragten sie seinen Vater durch Zeichen, welchen Namen das Kind haben solle. Er verlangte ein Schreibtäfelchen und schrieb zum Erstaunen aller darauf: Sein Name ist Johannes. Im gleichen Augenblick konnte er Mund und Zunge wieder gebrauchen, und er redete und pries Gott. Und alle, die in jener Gegend wohnten, erschraken, und man sprach von all diesen Dingen im ganzen Bergland von Judäa. Alle, die davon hörten, machten sich Gedanken darüber und sagten: Was wird wohl aus diesem Kind werden? Denn es war deutlich, dass die Hand des Herrn mit ihm war. Das Kind wuchs heran, und sein Geist wurde stark. Und Johannes lebte in der Wüste bis zu dem Tag, an dem er den Auftrag erhielt, in Israel aufzutreten.

Samstag, 24 Juni 2017 : Kommentar Byzantinische Liturgie

Heute kommt der große Vorläufer zur Welt, die Frucht des unfruchtbaren Schoßes der Elisabeth. Er, der Größte der Propheten; kein anderer ist aufgestanden, der ihm gleich war, denn er ist die Lampe, die unmittelbar dem größten Licht vorangeht und die Stimme, die vor dem Wort einhergeht. Er führt zu Christus die Kirche, seine Verlobte, und bereitet dem Herrn ein auserwähltes Volk, indem er es reinigt durch das Wasser, als Vorausschau auf den Geist. Aus Zacharias sprosst dieses junge Reis, der Schönste aller Wüstensöhne, der Herold der Zerknirschung, der jene durch das Wasser reinigt, die in die Irre gingen, der als Vorläufer die Botschaft von der Auferstehung bis zum Ort der Toten bringt und Fürbitter ist für unsere Seelen. Vom Schoß deiner Mutter an, seliger Johannes, warst du der Prophet und Vorläufer Christi: Du bist vor Freude gehüpft, als du die Königin zu ihrer Dienerin kommen sahst, die Ihn zu dir brachte, den der Vater ohne Mutter zeugte von Ewigkeit her, du, der du von einer unfruchtbaren Frau geboren wurdest, gezeugt von einem Greis nach der Weissagung des Herrn. Bitte Ihn, sich unserer Seelen zu erbarmen. (Biblische Referenzen: Mt 11,11; Joh 5,35; Mt 3,3; Joh 3,29; Lk 1,17; 3,16; Mk 6,28; Lk 1,40; 1,13)

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

 


Denken wir darüber nach ...

Jesus hat den Tod als seine freie Tat auf sich genom­men. Dar­über hin­aus führt noch ein ande­res Wort, das uns im Evan­ge­lium über­lie­fert ist, näm­lich wenn er sagt:

„Der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, sich bedie­nen zu las­sen, son­dern zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Löse­geld für viele.“

Er hat also das Geheim­nis sei­nes Todes ent­hüllt. Sein Tod ist ein Löse­geld! Sein Tod ist ein stell­ver­tre­ten­der Tod. Es ist ein Straf­tod für andere, nicht für sich selbst. Er löst die Men­schen aus von Gott dem Vater, dem sie durch ihre Sün­den ver­fal­len sind. Er löst sie aus, er, der eine, er löst die vie­len aus, er löst alle aus, die sich gläu­big zu ihm beken­nen. Und das hat er wie­der­holt beim letz­ten Abend­mahle. Da spricht er davon, als er den Jün­gern sei­nen Leib reicht: „Das ist mein Leib, der für euch hin­ge­ge­ben wird. Die­ser Kelch ist der Neue Bund in mei­nem Blute.“ Sein Leib ist Opfer­leib, sein Blut ist Opfer­blut. Leib und Blut wer­den hin­ge­ge­ben zur Erlö­sung der Men­schen, zur Befrei­ung von der Sünde, zur Rei­ni­gung der Gewis­sen. Das ist der Gip­fel­punkt sei­nes Lebens, die­ses Sich-Hin­ge­ben gemäß dem Wil­len des Vaters für die Schuld der Welt.

Seine Heiligkeit Papst Franziskus
Habemus Papam! Die Kirche hat ein neues Oberhaupt

 

Im Anfang schuf Gott
... am Anfang hat Gott die Erde und ihre Güter der Menschheit zur gemeinsamen Verwaltung anvertraut, damit sie für die Erde sorge, durch ihre Arbeit über sie herrsche und ihre Früchte genieße [Vgl....

Die Heilsbedeutung Mariens
An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

Predigtreihe "Jesus Christus"
Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. Besonders in seinen unzähligen Predigten ha...

Jungfrau Maria - Gottesgebärerin
Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

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Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

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