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Ich glaube, ja ich glaube ...

Die Kir­che als der mys­ti­schen Leib Christi

Der geheim­nis­volle Leib Christi, die Kir­che, ist ein mys­ti­scher Leib, das heißt eben kein natür­li­cher Leib. Mys­tisch besagt nicht etwas Unwirk­li­ches oder etwas Erdach­tes, son­dern etwas Geheim­nis­vol­les, das wir nicht ganz durch­drin­gen kön­nen. In die­sem geheim­nis­vol­len Leib ist der natür­li­che Leib Christi mit sei­ner Seele und Gott­heit das Haupt.

Und wir Men­schen, die wir an ihn glau­ben und durch ihn leben­dig sind, sind seine Glie­der. Wenn wir es also ein­fach aus­drü­cken wol­len: Wir sind gleich­sam ein Stück von Chris­tus. Chris­tus und wir zusam­men sind eine Art Groß-Chris­tus.

Der hei­lige Augus­ti­nus schreibt ein­mal: „Laßt uns froh­lo­cken und dank­bar sein. Wir sind nicht nur Chris­ten gewor­den, wir sind Chris­tus gewor­den.

Begreift ihr die Gnade Got­tes über uns? Wir sind Chris­tus gewor­den!“ Damit will er aus­drü­cken: Dadurch, dass wir zu einem Leib mit ihm zusam­men­ge­fügt sind, sind wir ein Stück von Chris­tus.

Der hei­lige Pau­lus hat die­ses Geheim­nis leben­dig erfah­ren. Als er nach Damas­kus ritt, um dort die Chris­ten zu ver­fol­gen, umstrahlte ihn ein Licht, und er stürzte vom Pferde. Jesus erschien ihm. „Wer bist du, Herr?“ fragte er. „Ich bin Jesus, den du ver­folgst.“ Ja, er hat doch gar nicht Jesus ver­folgt; er hat doch die Chris­ten ver­folgt? Jesus kann des­we­gen sagen: „Ich bin Jesus, den du ver­folgst“, weil die Chris­ten eins sind mit ihm, weil sie ein leben­di­ger, geheim­nis­vol­ler Leib mit ihm sind.

Chris­tus ist das eigent­li­che Ich der Kir­che, und die Kir­che ist der von den Chris­tus­kräf­ten durch­rie­selte Leib. Die Sakra­mente machen uns nur bewußt, dass Chris­tus der Spen­der des Lebens in die­sem Leibe ist, und zwar als das Haupt.
Selbst­ver­ständ­lich kann man und soll man im stil­len Käm­mer­lein beten. Das ist not­wen­dig, ja unent­behr­lich. Aber auch die Gemein­schaft muß vor Gott ste­hen, und des­we­gen ist der öffent­li­che und gemein­same Got­tes­dienst unent­behr­lich. Wenn wir nur in Eisam­keit für uns beten, dann ver­küm­mert unser reli­giö­ses Leben, weil wir uns immer auf unsere Lieb­lings­ge­dan­ken zurück­zie­hen. Wenn wir dage­gen in der Gemein­schaft den Got­tes­dienst üben, dann wer­den wir befruch­tet durch die Fülle der Ereig­nisse, die das Kir­chen­jahr uns bie­tet, durch die gemein­sam gesun­ge­nen Lie­der und durch die fest­lie­gen­den Gebete, durch den Kranz der Feste des Kir­chen­jah­res. Das wei­tet unsere Seele.
Um die Fülle der Wahrheit zu den Menschen gelangen zu lassen, hat Christus eine Kir­che gegründet und ihr Aufträge gegeben: „Gehet hin in alle Völker, lehret alle Völker, lehret sie alles halten, was ich euch gesagt habe!“
Glaube, Hoffnung und Liebe gegen die Verzweiflung

Gott kam in die Welt, um uns zu retten. "Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben."

Gott kennt Schmerz und Leid, die uns in dieser Welt begegnen. Jesus hat sein sicheres Zuhause verlassen und sich als Mensch in die Welt, in der wir leben, begeben. Jesus kannte Müdigkeit, Hunger und Durst, erlitt Anschuldigungen und erlebte Verachtung von Verwandten und Freunden.

Aber Jesus erlitt weit mehr als die täglichen Schwierigkeiten. Er, der Sohn Gottes, nahm bereitwillig all unsere Sünde auf sich und bezahlte unsere Todesstrafe. "Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte." Er erlitt Folter und den grausamen Tod an einem Kreuz, damit wir Vergebung erfahren können.
 



Denken wir darüber nach ...

Die katho­li­sche Kir­che ist nicht ein Pro­dukt von Menschen. Die katho­li­sche Kir­che ist die fort­le­bende Gemein­schaft der Apos­tel. Sie ist die apos­to­li­sche Kir­che. Sie bekennt Jesus als den Got­tes­sohn wie die Apos­tel. Sie bekennt sein hei­li­ges Leben, sein qual­vol­les Ster­ben, seine glor­rei­che Auf­er­ste­hung und seine Him­mel­fahrt. Die katho­li­sche Kir­che läßt nicht daran rüt­teln, und wenn sich noch so viele von ihr abwen­den.

Das ist der Unter­schied zwi­schen einer Kir­che, die der Hei­lige Geist in alle Wahr­heit ein­führt, und einer Gemein­schaft, die es den Men­schen recht machen will.
 
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)
Selbst­ver­ständ­lich kann man und soll man im stil­len Käm­mer­lein beten. Das ist not­wen­dig, ja unent­behr­lich. Aber auch die Gemein­schaft muß vor Gott ste­hen, und des­we­gen ist der öffent­li­che und gemein­same Got­tes­dienst unent­behr­lich. Wenn wir nur in Eisam­keit für uns beten, dann ver­küm­mert unser reli­giö­ses Leben, weil wir uns immer auf unsere Lieb­lings­ge­dan­ken zurück­zie­hen. Wenn wir dage­gen in der Gemein­schaft den Got­tes­dienst üben, dann wer­den wir befruch­tet durch die Fülle der Ereig­nisse, die das Kir­chen­jahr uns bie­tet, durch die gemein­sam gesun­ge­nen Lie­der und durch die fest­lie­gen­den Gebete, durch den Kranz der Feste des Kir­chen­jah­res. Das wei­tet unsere Seele.

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