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auch wenn der Mensch diese Erde in seinem Größenwahn fast vernichtet: Gott überlässt seine geliebte Menschheit nicht der Auslöschung.

Grüß Gott und herzlich Willkommen!

Ich glaube, das Zeug­nis des Apos­tels Pau­lus, daß Jesus ein Zei­chen ist, dem wider­spro­chen wird, erfah­ren wir jeden Tag, wenn wir die Zei­tung auf­schla­gen oder das Fern­seh­ge­rät ein­schal­ten.

Ableh­nung und Haß gegen Chris­tus und gegen alle, die in Wahr­heit zu ihm gehö­ren wol­len, sind das Kenn­zei­chen auch unse­rer Tage. Das Evan­ge­lium gibt den Grund vor. „Das wer­den sie euch tun, weil sie weder den Vater ken­nen noch mich.“ Es kommt eben alles dar­auf an, Gott und den von ihm Gesand­ten zu ken­nen, ihn als den zu ken­nen, wie er von Gott gewollt und wie er von Gott in die Welt gesandt ist.

Es kommt dar­auf an, sich nicht ein geschnitz­tes oder gedach­tes Bild von Gott und sei­nem Chris­tus zu machen, son­dern die Wirk­lich­keit Got­tes und Christi zur Kennt­nis zu neh­men.


Unser Grundgedanke, wir möchten hier Themen des katholischen Glaubens korrekt und anschaulich durch Video-Vorträge - Kurzfilme und Beschreibungen erklären, ohne verstaubt, frömmelnd oder gar dogmatisch zu erscheinen.

Diese Homepage " ich-glaube.info " ist für Jugendliche & Erwachsene geeignet, die ihre Kenntnisse über die katholische Kirche, ihren eigenen Glauben auffrischen möchten.

Marienmonat Mai zu Ehren der heiligen Gottesmutter

Die Gottesmutterschaft Mariens
Mit Maria Gott loben!
Die immerwährende Jungfrauschaft Mariens
Maria und die Eucharistie
Maria – die „Mutter des Ja“ Maria
Die jungfräuliche Empfängnis

Die christ­li­che Reli­gion ist die Ein­heit von Glaube und Sit­ten­ge­setz.

In der christ­li­chen Reli­gion wer­den nicht nur Gott und gött­li­che Dinge geglaubt, son­dern auch gött­li­che Gebote gelehrt und mit Got­tes Kraft beob­ach­tet. Glaube und Sitt­lich­keit gehö­ren im Chris­ten­tum untrenn­bar zusam­men. Der Christ soll leben, was er glaubt. Das cha­rak­te­ris­ti­sche Zei­chen des Katho­li­ken soll sein, nicht daß er vom Glau­ben redet, son­dern daß er den Glau­ben lebt.





Freitag, 18 Mai 2012 : Apostelgeschichte 18,9-18.

Der Herr aber sagte nachts in einer Vision zu Paulus: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt. So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes. Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt. Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln. Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein. Und er wies sie vom Richterstuhl weg. Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum. Paulus blieb noch längere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreä hatte er sich aufgrund eines Gelübdes den Kopf kahlscheren lassen.

Freitag, 18 Mai 2012 : Psalm 47(46),2-3.4-5.6-7.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel! Denn furchtgebietend ist der Herr, der Höchste, ein großer König über die ganze Erde. Er unterwirft uns Völker und zwingt Nationen unter unsre Füße. Er wählt unser Erbland für uns aus, den Stolz Jakobs, den er liebt. [Sela] Gott stieg empor unter Jubel, der Herr beim Schall der Hörner. Singt unserm Gott, ja singt ihm! Spielt unserm König, spielt ihm!

Freitag, 18 Mai 2012 : Evangelium nach Johannes 16,20-23a.

Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, daß ein Mensch zur Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

Freitag, 18 Mai 2012 : Kommentar Hl. Augustinus

Freut euch allezeit im Herrn, nochmals sage ich, freut euch! (Phil 4,4) Der Apostel Paulus trägt uns auf, froh zu sein im Herrn, nicht im Sinne der Welt. So sagt auch die Schrift: „Wer die Dinge dieser Welt lieben möchte, macht sich zum Feind Gottes“ (Jak 4,4) So wie man nicht zwei Herren dienen kann (Mt 6,24), so kann man sich auch nicht zugleich nach der Welt und im Herrn freuen. Die Freude des Herrn sei also größer, so lange bis die Freude nach der Welt vergeht und die Freude im Herrn immer weiter wächst... Das sage ich nicht, als ob wir, die wir in der Welt sind, uns niemals freuen dürften, sondern damit wir, die wir in der Welt sind, uns immer im Herrn freuen. Doch es wird einer sagen: „Ich bin in der Welt, und wenn ich froh bin, dann bin ich es dort, wo ich bin.“ Und dann? Weil du in der Welt bist, bist du nicht im Herrn? Höre noch einmal den hl. Paulus... in dem, was er hinsichtlich Gottes, des Herrn und des Schöpfers sagt: „In ihm leben wir, bewegen wir uns und sind wir.“ (Apg 17,28). Denn der, der überall ist, an welchem Ort ist der nicht? Hat er uns nicht in dieser Hinsicht ermahnen wollen? „Der Herr ist nahe, sorgt euch um nichts.“ (Phil 4,5-6). Das ist ein großes Geheimnis: Er ist über die Himmel aufgestiegen und er ist ganz nahe denen, die auf Erden sind. Wer ist denn gleichzeitig fern und nahe, wenn nicht der, der uns aus Erbarmen so nahegekommen ist.

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...


Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit die Gefangenen. Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf. Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.

Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre. Der Herr ist König auf ewig, dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht. Halleluja!

Psalm 146,7.8-9.10.

Die Heilsbedeutung Mariens
An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

Predigtreihe "Jesus Christus"
Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. Besonders in seinen unzähligen Predigten ha...

Jungfrau Maria - Gottesgebärerin
Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

Im stillen Gedenken
Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist; und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. (Joh 11,25-26)

Katechese Grundlage
Wenn Du Gott kennen lernen willst, musst Du nach Jesus Christus suchen. Erfahre das Wunder Jesus Christus durch die Botschaft des Evangeliums - Tag für Tag.

S.E. Kardinal Meisner
Joachim Kardinal Meisner ist der 94. Bischof in der Nachfolge des Heiligen Maternus auf dem Stuhl des Kölner Erzbischofs. Er wurde am 25. Dezember 1933 in Breslau/Lissa geboren; die Priesterweihe ...


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Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

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Ich glaube .. „Der Menschen­sohn ist nicht gekommen, sich bedienen zu lassen, sondern zu dienen und sein Leben hinzuge­ben als Lösegeld für viele.“

Jesus hat den Tod als seine freie Tat auf sich genom­men. Dar­über hin­aus führt noch ein ande­res Wort, das uns im Evan­ge­lium über­lie­fert ist, näm­lich wenn er sagt: „Der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, sich bedie­nen zu las­sen, son­dern zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Löse­geld für viele.“ Er hat also das Geheim­nis sei­nes Todes ent­hüllt. Sein Tod ist ein Löse­geld! Sein Tod ist ein stell­ver­tre­ten­der Tod. Es ist ein Straf­tod für andere, nicht für sich selbst. Er löst die Men­schen aus von Gott dem Vater, dem sie durch ihre Sün­den ver­fal­len sind. Er löst sie aus, er, der eine, er löst die vie­len aus, er löst alle aus, die sich gläu­big zu ihm beken­nen. Und das hat er wie­der­holt beim letz­ten Abend­mahle. Da spricht er davon, als er den Jün­gern sei­nen Leib reicht: „Das ist mein Leib, der für euch hin­ge­ge­ben wird. Die­ser Kelch ist der Neue Bund in mei­nem Blute.“ Sein Leib ist Opfer­leib, sein Blut ist Opfer­blut. Leib und Blut wer­den hin­ge­ge­ben zur Erlö­sung der Men­schen, zur Befrei­ung von der Sünde, zur Rei­ni­gung der Gewis­sen. Das ist der Gip­fel­punkt sei­nes Lebens, die­ses Sich-Hin­ge­ben gemäß dem Wil­len des Vaters für die Schuld der Welt.

Wer Christ sein will, kann es nicht aus Gewohnheit sein, er braucht dazu Mut und Entschiedenheit.

Ich glaube, das Zeugnis des Apostels Paulus, daß Jesus ein Zeichen ist, dem widersprochen wird, erfahren wir jeden Tag, wenn wir die Zeitung aufschlagen oder das Fernsehgerät einschalten.Ablehnung und Haß gegen Christus und gegen alle, die in Wahrheit zu ihm gehören wollen, sind das Kennzeichen auch unserer Tage. Das Evangelium gibt den Grund vor. „Das werden sie euch tun, weil sie weder den Vater kennen noch mich.“ Es kommt eben alles darauf an, Gott und den von ihm Gesandten zu kennen, ihn als den zu kennen, wie er von Gott gewollt und wie er von Gott in die Welt gesandt ist.Es kommt darauf an, sich nicht ein geschnitztes oder gedachtes Bild von Gott und seinem Christus zu machen, sondern die Wirklichkeit Gottes und Christi zur Kenntnis zu nehmen. Unser Grundgedanke, wir möchten hier Themen des katholischen Glaubens korrekt und anschaulich durch Video - Vorträge - Kurzfilme und Beschreibungen erklären, ohne verstaubt, frömmelnd oder gar dogmatisch zu erscheinen.Diese Homepage " ich-glaube.info " ist für Jugendliche & Erwachsene geeignet, die ihre Kenntnisse über die katholische Kirche, ihren eigenen Glauben auffrischen möchten.Wenn wir an Gottes Vorsehung glauben, dann müssen wir uns in seine Hände ergeben. Das muß unsere Antwort auf Gottes Vorsehung, auf den Glauben an Gottes Vorsehung sein. Wenn Gott unseren Kalender gemacht hat, dann wird er uns die Kraft geben, alle Tage dieses Kalenderjahres zu bestehen.Der Heiland hat uns ein Gebet gelehrt, in dem die Bitte vorkommt: „Dein Wille geschehe!“ Dein Wille geschehe, nicht der meine.

Mit Maria Gott loben...

Mit Maria Gott loben!In den meisten katholischen Kirchen finden wir wieder: den „Maialtar“, also einen besonders schönen Blumen- und Kerzenschmuck für die Marienstatue. Während im Oktober der Rosenkranz im Mittelpunkt steht, ehren wir im Mai besonders Maria als Gottesmutter.Wirkliche Marienverehrung ist nicht kurzfristiger Überschwang der Gefühle, sondern sie zeigt sich im weiteren konkreten Verlauf des Lebens des betreffenden Christen. So ist es z.B. sehr aufschlussreich, dass nirgendwo so viel gebeichtet wird und ehrliche Lebensumkehr geschieht wie gerade in Marien-Wallfahrtsorten.Es kommt eben darauf an, sich wirklich an Maria auszurichten, an ihr zu orientieren auf dem Weg zu Gott. Maria, die Mutter,ist besorgt um uns. Sie sieht die schlimme Lage der Welt, die Gottferne und die zunehmende Menschenverachtung. Wenn wir Maria im Gebet um Hilfe für uns und alle bitten, dann heißt das: wir wollen ihr gestatten, dass sie uns an der Hand nimmt und zu Gott führt. Was wir dafür brauchen, ist nicht viel: nur Vertrauen, wirkliches Vertrauen!Was Maria bei der Hochzeit zu Kana den Dienern bei den leeren Weinfässern sagte, das gilt auch für uns: „Was er euch sagt, das tut!“ Maria nimmt unsere Notsituationen ganz feinfühlig wahr und handelt, indem sie ihren Sohn um Hilfe bittet. Heute würde man mit einem modernen Ausdruck dazu sagen: Maria arbeitet lösungsorientiert! ..

Verwirrung, Spaltung und Verunsicherung Ein Kommentar von Pfarrer Hendrick Jolie, Mitglied im Sprechergremium des Netzwerks katholischer Priester, zu den Aussagen von Erzbischof Zollitsch.Wenn der oberste Katholik und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sich in der innerkirchlich aufgeheizten Stimmung mit derart umstrittenen Thesen in die Oeffentlichkeit wagt, dann stellt sich die Frage, ob er die Wirkung seiner Worte wohl ermessen hat: War ihm bewusst, was seine Worte anrichten?

Verwirrung, Spaltung und Verunsicherung Ein Kommentar von Pfarrer Hendrick Jolie, Mitglied im Sprechergremium des Netzwerks katholischer Priester, zu den Aussagen von Erzbischof Zollitsch.Wenn der oberste Katholik und Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sich in der innerkirchlich aufgeheizten Stimmung mit derart umstrittenen Thesen in die Oeffentlichkeit wagt, dann stellt sich die Frage, ob er die Wirkung seiner Worte wohl ermessen hat: War ihm bewusst, was seine Worte anrichten? War es am Ende sogar beabsichtigt? Ist es außerdem hoeflich, in dieser Weise (über ein kirchendistanziertes Medium wie die ZEIT) Kritik an Rom zur Sprache zu bringen, nachdem der gleiche Erzbischof erst wenige Wochen vorher die Gelegenheit hatte, sämtliche Reformideen in einem ausführlichen Gespräch mit dem Papst zur Sprache zu bringen? Ausführliches Schreiben...

Jungfrau Maria - Gottesgebärerin

Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

Evangelium nach Lukas 24,13-35. ..Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen,

Evangelium nach Lukas 24,13-35. Am gleichen Tag waren zwei von den Jüngern auf dem Weg in ein Dorf namens Emmaus, das sechzig Stadien von Jerusalem entfernt ist. Sie sprachen miteinander über all das, was sich ereignet hatte. Während sie redeten und ihre Gedanken austauschten, kam Jesus hinzu und ging mit ihnen. Doch sie waren wie mit Blindheit geschlagen, so daß sie ihn nicht erkannten. Er fragte sie: Was sind das für Dinge, über die ihr auf eurem Weg miteinander redet? Da blieben sie traurig stehen, und der eine von ihnen - er hieß Kleopas - antwortete ihm: Bist du so fremd in Jerusalem, daß du als einziger nicht weißt, was in diesen Tagen dort geschehen ist? Er fragte sie: Was denn? Sie antworteten ihm: Das mit Jesus aus Nazaret. Er war ein Prophet, mächtig in Wort und Tat vor Gott und dem ganzen Volk. Doch unsere Hohenpriester und Führer haben ihn zum Tod verurteilen und ans Kreuz schlagen lassen. Wir aber hatten gehofft, daß er der sei, der Israel erlösen werde. Und dazu ist heute schon der dritte Tag, seitdem das alles geschehen ist. Aber nicht nur das: Auch einige Frauen aus unserem Kreis haben uns in große Aufregung versetzt. Sie waren in der Frühe beim Grab, fanden aber seinen Leichnam nicht. Als sie zurückkamen, erzählten sie, es seien ihnen Engel erschienen und hätten gesagt, er lebe. Einige von uns gingen dann zum Grab und fanden alles so, wie die Frauen gesagt hatten; ihn selbst aber sahen sie nicht. Da sagte er zu ihnen: Begreift ihr denn nicht? Wie schwer fällt es euch, alles zu glauben, was die Propheten gesagt haben. Mußte nicht der Messias all das erleiden, um so in seine Herrlichkeit zu gelangen? Und er legte ihnen dar, ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht. So erreichten sie das Dorf, zu dem sie unterwegs waren. Jesus tat, als wolle er weitergehen, aber sie drängten ihn und sagten: Bleib doch bei uns; denn es wird bald Abend, der Tag hat sich schon geneigt. Da ging er mit hinein, um bei ihnen zu bleiben. Und als er mit ihnen bei Tisch war, nahm er das Brot, sprach den Lobpreis, brach das Brot und gab es ihnen. Da gingen ihnen die Augen auf, und sie erkannten ihn; dann sahen sie ihn nicht mehr. Und sie sagten zueinander: Brannte uns nicht das Herz in der Brust, als er unterwegs mit uns redete und uns den Sinn der Schrift erschloß? Noch in derselben Stunde brachen sie auf und kehrten nach Jerusalem zurück, und sie fanden die Elf und die anderen Jünger versammelt. Diese sagten: Der Herr ist wirklich auferstanden und ist dem Simon erschienen. Da erzählten auch sie, was sie unterwegs erlebt und wie sie ihn erkannt hatten, als er das Brot brach.

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