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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Der gerechte Gott

In der Ver­kün­di­gung der Kir­che nimmt eine Eigen­schaft Got­tes eine her­vor­ra­gende, eine über­ra­gende Stel­lung ein. Es ist die Liebe – mit Recht. Denn das Evan­ge­lium ist die frohe Bot­schaft von der Liebe und der Barm­her­zig­keit Got­tes. So beglü­ckend es sein mag, wenn der Apos­tel Johan­nes schreibt: „Gott ist die Liebe“, so muss doch diese Wirk­lich­keit im Zusam­men­hang mit ande­ren Eigen­schaf­ten Got­tes gese­hen wer­den. Denn die Liebe Got­tes ist sach­ge­recht, seins­ge­recht, d.h. sie voll­zieht sich in der Weise der Gerech­tig­keit. Gott ist in sich unend­lich gerecht. Diese Aus­sage besagt, dass Gott sei­nen eige­nen abso­lu­ten Wert sach­ge­recht wür­digt und bejaht.

Es tut das nicht, indem er sei­nen eige­nen Wert vor­fin­det, sich zum Bewusst­sein bringt, durch­schaut und eben­bür­tig schätzt, viel­mehr ist seine Voll­kom­men­heit und deren eben­bür­tige Schät­zung ein und die­selbe Wirk­lich­keit. Das per­so­nale gött­li­che Selbst, also Gott, exis­tiert als Gerech­tig­keit, inso­fern es als per­son­haf­ter, sich selbst mit unan­tast­ba­rer Fes­tig­keit und Kraft behaup­ten­der Wert exis­tiert. Gott hat keine Norm und kein Gesetz über sich. Er ist selbst Norm und Gesetz. Er ist Gesetz als Per­son.
Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken? Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance? Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott..
Wenn der Glaube an Christus verfälscht und mit den Zielsetzungen dieser Welt vermengt wird, dann geht auch der Sinn des Christentums verloren.

Der Verstand fällt dem Unglauben anheim, und statt des großen Ideals Christi wird lediglich ein neuer Turm zu Babel errichtet werden. Während das Christentum eine hohe Auffassung vom einzelnen Menschen hatt, wird die Menschheit nur noch als große Masse betrachtet, unter dem Deckmäntelchen sozialer Liebe wird nichts als offenkundige Menschenverachtung gedeihen.

« Als die geistige Repräsentanz dieser nachchristlichen Menschenverachtung, der Verdrängung der »frohen Botschaft Jesus Christus« durch die moralische Wahlfreiheit des Menschen, läst sich die aktuellen Entwicklung unserer gottlosen Welt schon heute erkennen. Der Egoismus als Triebfeder in fast allen Lebensbereichen.

Durch die vergangene Entwicklung besonders in Deutschland, hat dieses göttliche Prinzip seine „innere Ordnung" verloren, wodurch es zu einer Art „Erkrankung" unseres „gesellschaftlichen Organismus" gekommen ist, die wir heute überall antreffen.


Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können.
  • Predigt im Advent, müssen wir auf einen ..

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    <b>Der Weck­ruf der Advents­bot­schaft</b> Das Kir­chen­jahr weckt die Erin­ne­rung an das Leben, Lei­den, Ster­ben und Auf­er­ste­hen unse­res Hei­lan­des in uns auf. Aber es ist nicht nur eine Erin­ne­rung; das Kir­chen­jahr macht das Werk des Erlö­sers leben­dig. Das, was Chris­tus für uns gewirkt hat, muß uns ja appli­ziert wer­den, und das ist die Auf­gabe des rich­tig mit­er­leb­ten Kir­che ... mehr

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    Der Weg zu Gott führt auf zwei Bah­nen, näm­lich durch das natür­li­che Erken­nen und durch den Glau­ben. Es gibt eine dop­pelte Quelle und einen dop­pel­ten Gegen­stand, wenn wir von Gott und den gött­li­chen Din­gen spre­chen. Eine dop­pelte Quelle, näm­lich ein­mal das auf sich selbst gestellte Den­ken, die natür­li­che Ver­nunft, und der Glaube, der eine von Gott ver­mit­telte Erkennt­nis, ein ... mehr

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    Wir haben die­ses Evan­ge­lium im Ohr und im Her­zen. „Am Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort.“ Die Bezeich­nung „Wort“ ist nicht auf die Sil­ben gemünzt, die aus unse­rem Munde kom­men, son­dern das Wort, von dem hier die Rede ist, ist unser Herr und Hei­land Jesus Chris­tus. Trotz­dem bleibt es merk­wür­dig, fast befremd­lich, daß man unse­ren Hei­land als das W ... mehr

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    Das Magnificat ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. Dieser großartige Gesang … beginnt mit dem Wort „Magnificat“: Meine Seele „macht den Herrn groß“, das heißt sie „preist die Größe des Herrn“. Maria möchte, dass der Herr in der Welt, in ihrem Leben groß ist, dass er unter ... mehr

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„Israel, mach dich bereit, deinem Gott gegenüberzutreten, denn er kommt“ (vgl. Am 4,12). Meine Brüder, „haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet“
Jesus hat den Tod als seine freie Tat auf sich genom­men. Dar­über hin­aus führt noch ein ande­res Wort, das uns im Evan­ge­lium über­lie­fert ist, näm­lich wenn er sagt:

„Der Men­schen­sohn ist nicht gekom­men, sich bedie­nen zu las­sen, son­dern zu die­nen und sein Leben hin­zu­ge­ben als Löse­geld für viele.“

Er hat also das Geheim­nis sei­nes Todes ent­hüllt. Sein Tod ist ein Löse­geld! Sein Tod ist ein stell­ver­tre­ten­der Tod. Es ist ein Straf­tod für andere, nicht für sich selbst. Er löst die Men­schen aus von Gott dem Vater, dem sie durch ihre Sün­den ver­fal­len sind. Er löst sie aus, er, der eine, er löst die vie­len aus, er löst alle aus, die sich gläu­big zu ihm beken­nen. Und das hat er wie­der­holt beim letz­ten Abend­mahle. Da spricht er davon, als er den Jün­gern sei­nen Leib reicht: „Das ist mein Leib, der für euch hin­ge­ge­ben wird. Die­ser Kelch ist der Neue Bund in mei­nem Blute.“ Sein Leib ist Opfer­leib, sein Blut ist Opfer­blut. Leib und Blut wer­den hin­ge­ge­ben zur Erlö­sung der Men­schen, zur Befrei­ung von der Sünde, zur Rei­ni­gung der Gewis­sen. Das ist der Gip­fel­punkt sei­nes Lebens, die­ses Sich-Hin­ge­ben gemäß dem Wil­len des Vaters für die Schuld der Welt.
Religion und Wahrheit

„Ist es nicht Anmaßung, in Sachen Religion von Wahrheit zu sprechen, gar zu behaupten, in der eigenen Religion die Wahrheit erkannt zu haben, die eine, die zwar Wahrheitserkenntnis bei anderen nicht außer Kraft setzt, aber die versprengten Stücke zur Einheit zusammensammelt? Heute ist es zu einem Slogan von unwiderstehlicher Durchschlagskraft geworden, diejenigen als zugleich einfältig und arrogant abzuweisen, denen man nachsagen darf, sie glaubten, die Wahrheit zu „haben”.

Solche Leute, so scheint es, sind dialogunfähig und letztlich nicht ernst zu nehmen. Die Wahrheit „habe” eben niemand. Wir alle könnten nur immer auf der Suche sein. Aber- so muß man dagegen fragen - was ist das für eine Suche, die nie ankommen darf? Sucht sie wirklich, oder will sie in Wahrheit gar nicht finden, weil es das Gefundene nicht geben darf?”

Was hier der damalige Kardinal Ratzinger in einem Artikel vom 1. März 2003 in der „Tagespost” unter dem Titel: „Die Einzigkeit und Heilsuniversalität Jesu Christi und der Kirche” anspricht, deckt sich weitgehend mit der Mentalität heutigen Denkens. Es darf keine verbindliche Aussage, keine Wahrheit geben, die für alle gilt und an der sich alle auszurichten haben. Seit dem so einflußreichen Philosophen Immanuel Kant (1724-1804) aus Königsberg ist der Agnostizismus zur beherrschenden Philosophie geworden, die inzwischen auch das einfache Volk weitgehend übernommen hat. Der Agnostizismus leugnet, daß es eine objektive Wahrheit gibt.

Sie ist für ihn immer subjektiv, relativ, nicht absolut, da es nach ihm eine sichere Wahrheits- und Gotteserkenntnis nicht gibt. Gegen diese Auffassung hat sich u. a. das I. Vatikanische Konzil ausgesprochen und als Glaubenssatz erklärt: „Gott ist mit dem Lichte der natürlichen Vernunft aus den geschaffenen Dingen (Schöpfung) mit Sicherheit zu erkennen!”

Pater: P. Bernhard Gerstle FSSP
 
Ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern.
Papst Benedikt XVI im Vorwort zum neuen Jugendkatechismus YOUCAT ...


Die heilige Eucharistie ( Kommunion) knüpft an das letzte Abendmahl Jesu an.. Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf.´Während sie nun bei Tisch waren und aßen, sagte er (...)

Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis;
dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte:

Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.

Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes(Markus 14,17-25)
 



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Der Engel des Herrn.

Der Engel des Herrn brachte Maria die Botschaft, und sie empfing vom Heiligen Geist.
Gegrüßet seist du, Maria, ….

Maria sprach: Siehe ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe nach deinem Wort.
Gegrüßet seist du Maria, ….

Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt.
Gegrüßet seist du, Maria, ….

V - Bitte für uns, o heilige Gottesmutter,
A - auf dass wir würdig werden der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten. – Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Laß uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn. Amen.
 
Ich-glaube.info möchte durch das Evangelium Tag für Tag und die Lebensgeschichten von Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, sozialer und beruflicher Hintergründe zeigen, Christus lebt.

Trotz der unterschiedlichen Hintergründe haben wir eines gemeinsam: Einen Wendepunkt und eine neue Ausrichtung; die Erfahrung, dass Jesus Christus wirklich der Sohn Gottes ist, dieser hat unser Leben verändert.