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Ich glaube - denken wir darüber nach ...

Der Glaube ist ein Geschenk und ein Akt, der uns persönlich betrifft, aber Gott ruft uns auf, unseren Glauben gemeinsam zu leben, als Familie, als Kirche.
Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Was Menschen nicht können Gott kann es. Aber man muss ihn dann auch wählen. Und man muss ihn dann auch machen lassen. Und man muss sich dann von ihm auch sagen lassen, wo wir anpacken müssen und was wir besser unangetastet lassen.

Viele Probleme dieser Welt haben etwas mit einem uralten biblischen Begriff zu tun. Dem Begriff Sünde. Sünde beschreibt die Trennung von Gott, beschreibt die Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit des Menschen.

Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance?

Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können
 
nur wer ernsthaft nachgedacht hat, wie schwer das Kreuz ist, kann begreifen, wie schwer die Sünde ist.
Finanzkrise, Klima- und Atomkatastrophe usw. - wer kann da hoffnungsvoll in die Zukunft blicken?

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Was Menschen nicht können Gott kann es. Aber man muss ihn dann auch wählen. Und man muss ihn dann auch machen lassen. Und man muss sich dann von ihm auch sagen lassen, wo wir anpacken müssen und was wir besser unangetastet lassen.

Viele Probleme dieser Welt haben etwas mit einem uralten biblischen Begriff zu tun. Dem Begriff Sünde. Sünde beschreibt die Trennung von Gott, beschreibt die Selbstgerechtigkeit und Selbstherrlichkeit des Menschen.

Ist die derzeitige Weltlage am Ende eine Chance?

Eine Chance zur Neubesinnung, zur Rückbesinnung auf Gott, auf den Schöpfer, auf den Erfinder des Universums, den Erfinder des Lebens, den Erfinder der Menschen? Auf den, der weiß, wie die Welt funktioniert, wie das Leben funktioniert, wie seine Geschöpfe ein erfülltes und sinnvolles Leben führen können
  • Die Genug­tu­ung durch Jesus Chris­tus

    Die Genug­tu­ung durch Jesus Chris­tus

    Wir müs­sen wis­sen, wem wir getraut haben. Des­we­gen stel­len wir seit vie­len Sonn­ta­gen uner­müd­lich die Frage: Was dünkt euch von Jesus? Wir müs­sen wis­sen, wer Jesus ist, und wir müs­sen wis­sen, was wir von ihm zu erwar­ten haben. Wir hat­ten an den ver­gan­ge­nen Sonn­ta­gen ihn als den Sie­ger über den Teu­fel, Tod, Sünde und Leid erkannt. Aber damit nicht genug. Er ist der Sie­ger übe ... mehr

  • Ein Wun­der ist ein außer­ge­wöhn­li­cher, wis­sen

    Ein Wun­der ist ein außer­ge­wöhn­li­cher, wis­sen

    Ein Wun­der ist ein außer­ge­wöhn­li­cher, wis­sen­schaft­lich nicht erklär­ba­rer Vor­gang, der Gott unmit­tel­bar zum Urhe­ber hat. Zum Leben Jesu gehö­ren nicht nur Worte, son­dern auch Taten. Jesus hat viele und große, ja uner­hörte Wun­der gewirkt. Das war das Ergeb­nis der Über­le­gun­gen, die wir an den ver­gan­ge­nen Sonn­ta­gen ange­stellt haben. Die Geg­ner Jesu haben seine Wun­der nicht ... mehr

  • Zeug­nis für den Geist Got­tes

    Zeug­nis für den Geist Got­tes

    Die Erhö­hung des Herrn in Auf­er­ste­hung und Him­mel­fahrt zielt auf die Sen­dung des Hei­li­gen Geis­tes. An Pfings­ten wird erfüllt, was am Oster­tage begann. Der in den Him­mel auf­ge­nom­mene Jesus sen­det den Hei­li­gen Geist. Die Geist­sen­dung ist die Frucht der Erhö­hung, und die Him­mel­fahrt ist die Vor­aus­set­zung der Geist­sen­dung. In Chris­tus ist ja das Haupt des Alls ver­klärt w ... mehr

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Herr Jesus Christus, du bist der Gute Hirt, der uns führt. Schenke deiner Kirche Frieden und Einheit.
Ein altes latei­ni­sches Sprich­wort sagt: Cot­ti­di­ana vile­s­c­unt, d. h. Was man täg­lich tut, das ist immer in Gefahr, daß es gewohn­heits­mä­ßig, ohne Geist, ohne Seele, ohne Ergrif­fen­heit geschieht. Die­ser Gefahr ist auch die hei­lige Messe aus­ge­setzt. Und des­we­gen ist es not­wen­dig, sich immer wie­der über die­ses Geheim­nis des Glau­bens Rechen­schaft zu geben.
Ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern.
Papst Benedikt XVI im Vorwort zum neuen Jugendkatechismus YOUCAT ...


Die heilige Eucharistie ( Kommunion) knüpft an das letzte Abendmahl Jesu an.. Als es Abend wurde, kam Jesus mit den Zwölf.´Während sie nun bei Tisch waren und aßen, sagte er (...)

Während des Mahls nahm er das Brot und sprach den Lobpreis;
dann brach er das Brot, reichte es ihnen und sagte:

Nehmt, das ist mein Leib. Dann nahm er den Kelch, sprach das Dankgebet, reichte ihn den Jüngern und sie tranken alle daraus.

Und er sagte zu ihnen: Das ist mein Blut, das Blut des Bundes, das für viele vergossen wird. Amen, ich sage euch: Ich werde nicht mehr von der Frucht des Weinstocks trinken bis zu dem Tag, an dem ich von neuem davon trinke im Reich Gottes(Markus 14,17-25)
 
Die Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit

Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Es gibt unter Men­schen eine Weise der Beur­tei­lung, die sich nach dem Ver­mö­gen rich­tet. Der Wohl­ha­bende, der Rei­che ist ange­se­hen, der Arme, der Bedürf­tige, ist ver­ach­tet. Diese Sicht ist nicht rich­tig. Es ist näm­lich nicht der Besitz der Güter, der uns zum Heil dient, son­dern der Gebrauch, den wir von den Gütern machen, die Gott uns beschert hat. Das macht die Tugend aus. Reich­tum und Wohl­ha­ben­heit als sol­che sind ethisch neu­tral. Sie sind nicht schlecht, wie eine bestimmte poli­ti­sche Rich­tung behaup­tet. Sie sind aber auch nicht gut, wie etwa der Cal­vi­nis­mus lange gelehrt hat, der in dem Erfolg, in dem wirt­schaft­li­chen Erfolg den sicht­ba­ren Segen Got­tes erken­nen wollte. Wir sind heute klü­ger als eine Zeit, die in der Anhäu­fung von Schät­zen in jedem Falle Got­tes Aus­er­wäh­lung wirk­sam sah. Wir wis­sen, daß Reich­tum auch durch Aus­beu­tung gewon­nen wer­den kann. Also nicht der Besitz von Gütern macht ange­nehm vor Gott, son­dern ihr rech­ter Gebrauch. Des­we­gen warnt auch der Herr, sich Schätze zu sam­meln auf Erden. „Sam­melt euch nicht Schätze auf Erden, die Rost und Mot­ten ver­zeh­ren, wo der Dieb kommt und sie stiehlt, sam­melt euch Schätze im Him­mel, wo weder Rost noch Mot­ten sie ver­zeh­ren kön­nen, wo ein Dieb nicht ein­bre­chen und steh­len kann!“

Der oberste Herr allen Besit­zes ist Gott. Er ist der wahr­hafte Sou­ve­rän die­ser Erde und der gan­zen Welt, und was uns über­tra­gen, was uns zuge­fal­len ist, das ist uns ledig­lich als Ver­wal­tern anver­traut. Von Ver­wal­tern wird ver­langt, daß sie treu erfun­den wer­den. Sie müs­sen das, was ihnen anver­traut ist, gewis­sen­haft nach Got­tes Gebo­ten ver­wen­den. Wir haben also bei dem Gebrauch unse­rer Güter uns nach Got­tes Wil­len zu rich­ten. Eines Tages wird es hei­ßen: „Ver­wal­ter, gib Rechen­schaft von dei­ner Ver­wal­tung!“ Dann wird es sich zei­gen, was wir mit den irdi­schen Gütern getan haben. Und da hat uns der Herr einen Fin­ger­zeig gege­ben. Er hat näm­lich uns gelehrt, daß nie­mand die Selig­keit errin­gen wird, der nicht barm­her­zig war, der nicht ande­ren mit sei­nen irdi­schen Gütern Barm­her­zig­keit erwie­sen hat.

Es ist immer etwas Ergrei­fen­des, wenn das Evan­ge­lium erklingt vom Welt­ge­richt, wo der Herr die einen auf die rechte und die ande­ren auf die linke Seite stellt. Zu denen auf der rech­ten Seite wird er sagen: „Ich war hung­rig, und ihr habt mich gespeist; ich war durs­tig, und ihr habt mich getränkt; ich war nackt, und ihr habt mich beklei­det; ich war ein Fremd­ling, und ihr habt mich beher­bergt; ich war gefan­gen, und ihr seid zu mir gekom­men; ich war krank, und ihr habt mich besucht.“ Da wer­den die auf der rech­ten Seite Befind­li­chen erstaunt fra­gen: „Herr, wann haben wir dich krank oder hung­rig oder durs­tig gefun­den?“ Und der Herr wird ant­wor­ten: „Was ihr einem mei­ner gerings­ten Brü­der getan habt, das habt ihr mir getan!“

Umge­kehrt wird er zu denen auf der lin­ken Seite spre­chen: „Wei­chet ihr Ver­fluch­ten in das ewige Feuer, das dem Teu­fel und sei­nen Engeln berei­tet ist! Ich war hung­rig, und ihr habt mich nicht gespeist; ich war durs­tig, und ihr habt mich nicht getränkt; ich war fremd, und ihr habt mich nicht beher­bergt, ich war im Gefäng­nis, und ihr seid nicht zu mir gekom­men.“ Auch diese wer­den erstaunt fra­gen: „Ja, wann haben wir dich hung­rig oder durs­tig oder im Gefäng­nis gese­hen?“ Und der Herr wird ihnen ant­wor­ten: „Was ihr einem mei­ner gerings­ten Brü­der nicht getan habt, das habt ihr mir nicht getan!“

Aus die­sen ergrei­fen­den Wor­ten unse­res Hei­lan­des ergibt sich, daß das Gericht nach den Wer­ken ergeht und daß es zuerst die Werke der Barm­her­zig­keit sind, die zäh­len im Gericht. Werke der Barm­her­zig­keit, der leib­li­chen Barm­her­zig­keit kann jeder ver­rich­ten, der Rei­che wie der Arme. Vom Rei­chen, dem viel gege­ben ward, wird auch viel erwar­tet wer­den. Der Arme, der wenig besitzt, kann von dem Weni­gen Gutes tun. Das Scherf­lein der Witwe, das wun­der­bare kleine Scherf­lein der Witwe im Tem­pel hat den Herrn zu einem Aus­ruf der Begeis­te­rung und der Dank­bar­keit ver­an­laßt. „Sie hat mehr getan – aus ihrem klei­nen Ein­kom­men – als andere, die viel in den Kas­ten im Tem­pel gewor­fen haben.“ So sagte er sei­nen Jün­gern.

Unbarm­her­zig­keit wird mit ewi­ger Strafe ver­gol­ten wer­den. Unbarm­her­zi­ges Gericht wird über die Unbarm­her­zi­gen erge­hen. Der Herr hat nicht umsonst das Gleich­nis vom rei­chen Pras­ser vor­ge­tra­gen, der in der Hölle begra­ben wurde, weil er kein Auge und kein Ohr und keine Hand für seine armen Mit­brü­der gehabt hat.

Wir unter­schei­den leib­li­che und geist­li­che Werke der Barm­her­zig­keit. Werke der Barm­her­zig­keit hei­ßen sie, weil sie aus dem Mit­leid, aus dem Erbar­men mit der geschun­de­nen, gefal­le­nen Krea­tur her­vor­ge­hen. Die leib­li­chen Werke der Barm­her­zig­keit lau­ten: Hung­rige spei­sen, Durs­tige trän­ken, Nackte beklei­den, Fremde beher­ber­gen, Gefan­gene besu­chen, Kranke auf­su­chen und Tote begra­ben. Das sind die sie­ben Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit. Und für jedes gibt es Bei­spiele aus der Hei­li­gen Schrift oder aus der Hei­li­gen­ge­schichte oder aus unse­rem eige­nen Leben. Durs­tige trän­ken: Im Johan­nes­evan­ge­lium wird berich­tet, wie die Frau am Jakobs­brun­nen den Hei­land tränkte. Hung­rige spei­sen: Wir brau­chen nur an die hei­lige Eli­sa­beth zu den­ken, die den gan­zen Getrei­de­vor­rat im Jahre 1215 aus­teilte, als eine Hun­gers­not aus­brach und die sich des­we­gen den Zorn ihrer Ver­wand­ten zuzog. Nackte beklei­den: Dafür gibt uns ein Bei­spiel der hei­lige Mar­tin, unser Diö­ze­s­an­pa­tron. In Ami­ens hat er sei­nen Man­tel geteilt mit einem armen Bett­ler. Fremde beher­ber­gen: Nun, meine lie­ben Freunde, Mar­tha und Maria haben den Herrn auf­ge­nom­men in ihr Haus, und noch heute wir­ken seit 600 Jah­ren auf dem gro­ßen Sankt Bern­hard die regu­lier­ten Chor­her­ren vom hei­li­gen Bern­hard, die dort die Pil­ger und die Wan­de­rer, wenn sie in Gefahr gera­ten, auf­su­chen, sie bei sich auf­neh­men und sie erfor­der­li­chen­falls gesund­pfle­gen. Nackte beklei­den: Jawohl, auch das ist eine wich­tige Tätig­keit der Barm­her­zig­keit. Viele die­ser Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit müs­sen ja nicht immer durch eige­nes Tun gesche­hen. Es ist heute, in der arbeits­tei­li­gen Gesell­schaft, mög­lich, das Voll­brin­gen der Werke der Barm­her­zig­keit durch andere zu ermög­li­chen, indem man etwa Klei­dung spen­det oder indem man Geld zur Ver­fü­gung stellt. Auch das ist eine Mög­lich­keit, Nackte zu beklei­den. Gefan­gene besu­chen: O ja, meine lie­ben Freunde, die Gefan­ge­nen war­ten, daß sie von der Gesell­schaft, von ihrer Fami­lie nicht auf­ge­ge­ben sind. Natür­lich haben viele von ihnen schlimme Taten ver­rich­tet, natür­lich haben sie Schande und Elend über ihre Fami­lie gebracht, aber man darf auch sol­che Men­schen nicht fal­len las­sen. Es ist Barm­her­zig­keit, sie auf­zu­su­chen und ihnen Ver­ständ­nis zu bezei­gen. Das­selbe gilt für den Dienst an den Kran­ken. Es ist ja nicht immer ange­nehm, zu Men­schen, die lange krank lie­gen, zu gehen und womög­lich sie und ihre Umge­bung zu beläs­ti­gen. Aber es ist Barm­her­zig­keit, sich der Kran­ken anzu­neh­men, wie es die Kir­che alle Zeit, zwei­tau­send Jahre hin­durch getan hat. Große Hei­lige, wie der hei­lige Aloy­sius und der hei­lige Vin­zenz von Paul, ste­hen am Kran­ken­bett und leh­ren uns und mah­nen uns, die Kran­ken nicht zu ver­ges­sen. Tote begra­ben: Das kann auch ein Werk der Barm­her­zig­keit sein, in Zei­ten, in denen die nor­male Beer­di­gungs­weise nicht funk­tio­niert – wir haben ja sol­che Zei­ten erlebt! Aber auch heute kön­nen wir uns den Toten gegen­über barm­her­zig erwei­sen, indem wir sie zu Grabe gelei­ten, indem wir für sie beten, indem wir die Hin­ter­blie­be­nen trös­ten. Joseph von Ari­mat­häa und Niko­de­mus haben den Hei­land bestat­tet. Die Bewoh­ner von Naim gelei­te­ten den Jüng­ling zu Grabe.

Leib­li­che Werke der Barm­her­zig­keit, meine lie­ben Freunde, sind auch den Frem­den zu erwei­sen. Es ist not­wen­dig, aber nicht immer leicht, Gast­freund­schaft zu üben. Die Polen haben ein Sprich­wort, das lau­tet: „Gäste und Fische stin­ken am drit­ten Tage.“ Das ist ein dras­ti­sches Wort, aber es ist etwas Wah­res daran. Län­gere Zeit jeman­den auf­neh­men, das wird läs­tig. Aber auch darin ist die Barm­her­zig­keit unse­res Herrn ver­bor­gen.

Über diese sie­ben Werke der leib­li­chen Barm­her­zig­keit, die die Lehre auf­zählt, hin­aus gibt es selbst­ver­ständ­lich viele andere. Vero­nika, die dem Hei­land das Schweiß­tuch reichte, hat ein Werk der Barm­her­zig­keit geübt. Die Frei­wil­lige Feu­er­wehr, die bereit steht, ihren Mit­bür­gern zu hel­fen, übt ein Werk der Barm­her­zig­keit. Ja jeder, der sei­nem Nächs­ten auch nur einen Trunk fri­schen Was­sers reicht, übt ein Werk der Barm­her­zig­keit aus. Als wir im Mai 1945, meine lie­ben Freunde, in lan­gen grauen Kolon­nen, von rus­si­schen Sol­da­ten bewacht, die Stra­ßen ent­lang­zo­gen – es war ein sehr hei­ßer Mai 1945 –, da kamen aus den Häu­sern gute Frauen und boten uns Was­ser. Aber nicht sel­ten haben die rus­si­schen Sol­da­ten die Kübel umge­sto­ßen, damit wir das Was­ser nicht errei­chen soll­ten. Diese guten Frauen woll­ten an uns ein Werk der Barm­her­zig­keit tun.

Wir aber, meine lie­ben Freunde, wol­len es uns zu Her­zen neh­men, wol­len die Nächs­ten­liebe in uns erneu­ern, wol­len uns erin­nern, daß wir unter dem Namen Christi ange­tre­ten sind, um die Liebe zu Gott im täg­li­chen Leben durch die Liebe zum Nächs­ten zu bewei­sen. „Alles, was ihr einem der gerings­ten mei­ner Brü­der getan habt, das habt ihr mir getan. Kommt des­we­gen, ihr Geseg­ne­ten mei­nes Vaters, nehmt in Besitz das Reich, das euch berei­tet ist seit Anbe­ginn!“
Glaube, Hoffnung und Liebe gegen die Verzweiflung

Gott kam in die Welt, um uns zu retten. "Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab. Jeder, der an ihn glaubt, wird nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben."

Gott kennt Schmerz und Leid, die uns in dieser Welt begegnen. Jesus hat sein sicheres Zuhause verlassen und sich als Mensch in die Welt, in der wir leben, begeben. Jesus kannte Müdigkeit, Hunger und Durst, erlitt Anschuldigungen und erlebte Verachtung von Verwandten und Freunden.

Aber Jesus erlitt weit mehr als die täglichen Schwierigkeiten. Er, der Sohn Gottes, nahm bereitwillig all unsere Sünde auf sich und bezahlte unsere Todesstrafe. "Die Liebe Christi haben wir daran erkannt, dass er sein Leben für uns opferte." Er erlitt Folter und den grausamen Tod an einem Kreuz, damit wir Vergebung erfahren können.
  • Bilder einer Pilgerreise

    Diese bilder können für private Zwecke kostenlos benutzt werden.

  • Kreuzweg

    Als Kreuzweg - Weg des Kreuzes, lateinisch via crucis; auch Prozessionsweg - bezeichnet man einen der Via Dolorosa - schmerzensreiche Straße - in Jerusalem, dem Leidensweg Jesu Christi nachgebildeten Wallfahrtsweg wie auch eine Andachtsübung der römisch-katholischen Kirche, bei der der Beter den einzelnen Stationen dieses Weges folgt.

  • Jesus der Schlüssel zum christentum

    Also ist Jesus für unsere Sünden gestorben? Sein Leben und sein Sterben und seine Auferstehung eröffnen uns ohne Kult und Berechnung eine an ihm selbst bewährte neue Wirklichkeit. Sie ist todüberwindend und lebenserfüllend. Er nannte sie Liebe und schloss aus ihr selbst Feinde nicht aus. In diesem Sinne ist der Kreuzestod Jesu ein Liebessymbol. Es eröffnet Freiheit, Bergungsräume und Anstöße zum Handeln, ohne uns zu Menschen zu degradieren, die keine Verantwortung haben.

  • Jerusalem die Heilige Stadt.

    Nach dem Zeugnis mehrerer spätantiker Schriftsteller des 4. Jahrhunderts wurden 325 im Gefolge eines Besuchs von Helena, der Mutter des Kaisers Konstantin, in Jerusalem die Stätten von Tod und Auferstehung Jesu Christi unter einem römischen Tempel der Venus aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. aufgefunden. Dies führte zu einer Verbreitung von Kreuzreliquien und einem Wiederaufleben der Verehrung des Grabes, die durch den Bau des darüberliegenden Tempels hatte unterbunden werden sollen. Die Lokalisierung der Grabeskirche als Ort der Kreuzigung Jesu und einiger Ostererscheinungen gilt als durchaus berechtigt.[1][2] Für diese Annahme sprechen neben der langen Überlieferung und Tradition auch historische und archäologische Hinweise sowie die Tatsache, dass jenes Gebiet zur Zeit Jesu außerhalb der damaligen Stadtmauern, aber bereits zur Zeit Konstantins im Stadtgebiet lag. Wie mehrere Gräber und Grabnischen auf dem Gebiet der Kirche belegen (derzeit sind sieben weitere Gräber bekannt), gab es hier um die Zeitenwende tatsächlich Begräbnisse.

  • Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens

    Das Magnificat – ein Selbstporträt Mariens (Das Magnificat ist eine) großartige Dichtung, die aus dem Munde, ja aus dem Herzen Mariens kam und vom Heiligen Geist inspiriert war. In diesem wundervollen Lied spiegelt sich die ganze Seele Mariens wider, ihre ganze Persönlichkeit. Wir können sagen, dass dieser Gesang ein Porträt, eine wahre Ikone Marias ist, in der wir sie so sehen können, wie sie ist. [In Castel Gandolfo, 15.8.05] Betrachtungen zu einzelnen Versen des Magnificat

  • Die Heilsbedeutung Mariens

    An Maria erging zum letzten Mal in der Geschichte des Alten Bundes die Verheißung des Erlösers. Maria wurde, als sie ihr Jawort dem Erzengel Gabriel gab, in einem neuen und eminenten Sinn Trägerin der Verheißung. Sie wurde Trägerin des Verheißenen, Mutter des Erlösers, Gottesgebärerin. In Maria erfüllte sich die Verheißung des Alten Bundes und hub an die Verwirklichung des Neuen

  • Predigtreihe "Jesus Christus"

    Dr. Georg May, em. Professor für Kirchenrecht, Kirchliche Rechtsgeschichte und Staatskirchenrecht, ist seit fast 60 Jahren Priester. Besonders in seinen unzähligen Predigten ha...

  • Jungfrau Maria - Gottesgebärerin

    Wenn wir die Stellung überdenken, die Maria im Heilswerk Gottes innehat und die ihr von Gott selber zugedacht worden ist, dann wird unser Blick unweigerlich auf ein eigentümliches Faktum gelenkt. Maria ist der Berührungspunkt von Altem und Neuem Bund. Maria war Jüdin. Sie ist die schönste Blüte, die der Alte Bund hervorbrachte, und die gleichzeitig diesen Bund übersteigt.

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Die Torheit der Gottesleugner

Die Toren sagen in ihrem Herzen: «Es gibt keinen Gott.» Sie handeln verwerflich und schnöde; da ist keiner, der Gutes tut.Gott blickt vom Himmel herab auf die Menschen, ob noch ein Verständiger da ist, der Gott sucht.

Alle sind sie abtrünnig und verdorben,keiner tut Gutes, auch nicht ein Einziger. Haben denn die Übeltäter keine Einsicht? Sie verschlingen mein Volk. Sie essen Gottes Brot, doch seinen Namen rufen sie nicht an.

Es trifft sie Furcht und Schrecken, obwohl doch nichts zu fürchten ist. Deinen Bedrängern hat Gott die Glieder zerschlagen. Gott lässt sie scheitern, denn er hat sie verworfen.

Ach käme doch vom Zion Hilfe für Israel! Wenn Gott einst das Geschick seines Volkes wendet, dann jubelt Jakob, dann freut sich Israel.
Kann ein Mensch Gott etwas schenken? Ja, seinen Glauben und seine Liebe. Das verlangt Gott vom Menschen, so wie geschrieben steht: „Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott von dir außer dem einen: dass du den Herrn, deinen Gott fürchtest, indem du auf allen seinen Wegen gehst, ihn liebst, auf seine Gebote und Gesetze achtest, und dem Herrn, deinen Gott mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienst“ (Gen 10,12).

Das sind die Gaben, die Geschenke, die wir Gott darbringen sollen. Und um ihm diese Gaben unseres Herzens anbieten zu können, müssen wir ihn erst kennen: wir müssen das Wissen um seine Güte an den tiefen Wassern seines Brunnens getrunken haben...

Wenn Du Gott kennen lernen willst, musst Du nach Jesus Christus suchen. Erfahre das Wunder Jesus Christus durch die Botschaft des Evangeliums - Tag für Tag.
Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

... wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. Wer mich aber vor den Menschen verleugnet, den werde auch ich vor meinem Vater im Himmel verleugnen...(Mt 10,32,33)