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Ich glaube

„Israel, mach dich bereit, deinem Gott gegenüberzutreten, denn er kommt“ (vgl. Am 4,12). Meine Brüder, „haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet“

Grüß Gott und herzlich Willkommen!

Das Erken­nen des Schöp­fers aus der Schöp­fung

Die Wur­zel der Krise unse­rer Kir­che ist der weit­ge­hende Zusam­men­bruch des Glau­bens. Diese unum­stöß­li­che Erkennt­nis bewegt uns, den Haupt­ge­gen­stand unse­res Glau­bens uns vor Augen zu füh­ren, näm­lich Got­tes Exis­tenz. Daß Gott exis­tiert, ist das grund­le­gende Dogma des katho­li­schen Glau­bens. Die Exis­tenz Got­tes wird uns gewiß auf zwei­fa­che Weise, näm­lich durch die über­na­tür­li­che Offen­ba­rung, die Gna­den­of­fen­ba­rung im Alten und Neuen Tes­ta­ment, und durch die natür­li­che Offen­ba­rung, d. h. durch Got­tes Sicht­bar­wer­den in der Schöp­fung.

Die Schöp­fung redet von Gott, so wie ein Werk von sei­nem Werk­meis­ter spricht. Der nie­der­strö­mende Regen, die leuch­tende Sonne, die Blu­men des Fel­des, die Vögel des Him­mels, die Sper­linge auf dem Dache, sie alle kün­den von dem, der sie geschaf­fen hat. Wegen die­ses Zusam­men­han­ges hat das I. Vati­ka­ni­sche Kon­zil erklärt: „Der eine und wahre Gott, der Schöp­fer und Herr, kann ver­mit­tels der natür­li­chen Dinge kraft des natür­li­chen Lich­tes der Ver­nunft aus den geschaf­fe­nen Din­gen mit Sicher­heit erkannt wer­den.“

Es gibt die mensch­li­che Fähig­keit, aus der Schöp­fung auf den Schöp­fer zu schlie­ßen. Der Mensch besitzt die Kraft, Gründe für die Exis­tenz Got­tes aus der Welt, d. h. aus der nicht gna­den­haft erhöh­ten Wirk­lich­keit zu fin­den, gegen die es keine ent­schei­den­den Gegen­gründe gibt. Die Beweise für Gott haben ihre gedank­li­che Gül­tig­keit, auch wenn davon zu unter­schei­den ist die inner­see­li­sche Wirk­sam­keit. Es ist doch häu­fig so, daß die logi­sche Kraft eines Bewei­ses nicht gleich­zei­tig die psy­cho­lo­gi­sche Wirk­sam­keit die­ses Bewei­ses in sich schließt. Wenn Gott ins Blick­feld kommt, bedarf es der Hal­tun­gen, der inner­see­li­schen Hal­tun­gen, mit denen Gott allein adäquat erfaßt wer­den kann, näm­lich Ehr­furcht, Demut, Rein­heit und Liebe.

Der Mensch sieht ja nur, was er sehen will. Wenn sich seine Auf­merk­sam­keit auf einen Gegen­stand nicht rich­tet, dann über­sieht er ihn. Nur der Mensch, der Gott fin­den will, der wird ihn auch fin­den. Er bedarf dazu nicht nur der Kraft des Ver­stan­des, son­dern auch der Kraft des Gemü­tes und des Wil­lens. Er muß bestimmte inner­see­li­sche Hal­tun­gen in sich aus­bil­den, die dem Gegen­stand sei­ner Erkennt­nis ange­mes­sen sind.

Wenn Gott der Schöp­fer der Welt ist, der ganz andere, dann muß sich der Mensch ihm mit scheuer Liebe und lie­ben­der Scheu nahen, d h. in Ehr­furcht. Wenn Gott dem Men­schen unend­lich über­le­gen ist, dann muß der Mensch in der Erkennt­nis sei­ner seins­mä­ßi­gen, geis­ti­gen und sitt­li­chen Unter­le­gen­heit in Demut nach Gott suchen.




Freitag, 26 Mai 2017 : Apostelgeschichte 18,9-18.

Als Paulus in Korinth war, sagte der Herr nachts in einer Vision zu ihm: Fürchte dich nicht! Rede nur, schweige nicht! Denn ich bin mit dir, niemand wird dir etwas antun. Viel Volk nämlich gehört mir in dieser Stadt. So blieb Paulus ein Jahr und sechs Monate und lehrte bei ihnen das Wort Gottes. Als aber Gallio Prokonsul von Achaia war, traten die Juden einmütig gegen Paulus auf, brachten ihn vor den Richterstuhl und sagten: Dieser verführt die Menschen zu einer Gottesverehrung, die gegen das Gesetz verstößt. Als Paulus etwas erwidern wollte, sagte Gallio zu den Juden: Läge hier ein Vergehen oder Verbrechen vor, ihr Juden, so würde ich eure Klage ordnungsgemäß behandeln. Streitet ihr jedoch über Lehre und Namen und euer Gesetz, dann seht selber zu! Darüber will ich nicht Richter sein. Und er wies sie vom Richterstuhl weg. Da ergriffen alle den Synagogenvorsteher Sosthenes und verprügelten ihn vor dem Richterstuhl. Gallio aber kümmerte sich nicht darum. Paulus blieb noch längere Zeit. Dann verabschiedete er sich von den Brüdern und segelte zusammen mit Priszilla und Aquila nach Syrien ab. In Kenchreä hatte er sich aufgrund eines Gelübdes den Kopf kahlscheren lassen.

Freitag, 26 Mai 2017 : Psalm 47(46),2-3.4-5.6-7.

Ihr Völker alle, klatscht in die Hände; jauchzt Gott zu mit lautem Jubel! Denn furchtgebietend ist der Herr, der Höchste, ein großer König über die ganze Erde. Er unterwirft uns Völker und zwingt Nationen unter unsre Füße. Er wählt unser Erbland für uns aus, den Stolz Jakobs, den er liebt. Gott stieg empor unter Jubel, der Herr beim Schall der Hörner. Singt unserm Gott, ja singt ihm! Spielt unserm König, spielt ihm!

Freitag, 26 Mai 2017 :


Freitag, 26 Mai 2017 : Aus dem Heiligen Evangelium nach Johannes - Jn 16,20-23a.

In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen; ihr werdet bekümmert sein, aber euer Kummer wird sich in Freude verwandeln. Wenn die Frau gebären soll, ist sie bekümmert, weil ihre Stunde da ist; aber wenn sie das Kind geboren hat, denkt sie nicht mehr an ihre Not über der Freude, dass ein Mensch zur Welt gekommen ist. So seid auch ihr jetzt bekümmert, aber ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen, und niemand nimmt euch eure Freude. An jenem Tag werdet ihr mich nichts mehr fragen. Amen, amen, ich sage euch: Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben.

Freitag, 26 Mai 2017 : Kommentar Hl. Cäsarius von Arles

Worin besteht die wahre Freude, Brüder, wenn nicht im Reich Gottes? Und was anderes ist das Reich Gottes, als Jesus Christus, unser Herr? Ich weiß, dass alle Menschen sich nach einer wahren Freude sehnen. Aber es täuscht sich derjenige, der sich an der Ernte erfreuen will, ohne das Feld bearbeitet zu haben; derjenige irrt sich, der die Früchte ernten will, ohne Bäume angepflanzt zu haben. Man kann die wahre Freude ohne die Gerechtigkeit und ohne den Frieden nicht besitzen [...] gegenwärtig mühen wir uns noch für kurze Zeit ab, wie über eine Arbeit gebeugt, indem wir die Gerechtigkeit hochachten und indem wir den Frieden wahren. Dann aber werden wir uns an der Frucht dieser Arbeit immer erfreuen können. Höre auf das, was der Apostel Paulus über Jesus Christus sagt: ?Er ist unser Friede? (Eph 2,14) und der Herr selbst sagte seinen Jüngern: ?Ich werde euch wiedersehen; dann wird euer Herz sich freuen und niemand nimmt euch eure Freude? (Joh 16,22). Was für eine Freude ist die, die niemand Euch nehmen kann, wenn nicht er selbst, Euer Herr, den niemand Euch zu nehmen vermag? Prüft also Euer Gewissen, Brüder; die Gerechtigkeit herrscht dort nur dann, wenn Ihr für alle das Gleiche, wie für Euch selbst wollt, ersehnt und erhofft; der Frieden ist nur dann in Euch, wenn Ihr ihn nicht nur mit euren Freunden habt, sondern ebenso mit Euren Feinden; dann aber wisset, dass das Reich Gottes, d.h. der Herr Jesus Christus, in Euch wohnt.

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

 


Denken wir darüber nach ...

Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich!

Er sagte nicht: Ich bin ein möglicher Weg... , sondern: Ich bin der Weg...


Es hat nichts mit Arroganz zu tun, wenn wir davon überzeugt sind, daß das Christentum die einzig wahre Religion und darüber hinaus die katholische Kirche der mystische Leib Chrsti ist.

Eucharistiefeier - Hl. Messe
Jede Eucharistiefeier vergegenwärtigt sakramental das Geschenk, das Jesus am Kreuz aus seinem Leben gemacht hat - ein Geschenk für uns und für die ganze Welt. Das Brot, das ich geben werde, ist me...


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Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

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