Startseite

Ich glaube

Jesus Chris­tus ist der Stein, den die Bau­leute ver­wor­fen haben, der aber zum Eck­stein gewor­den ist. In ihm allein ist Heil.

Grüß Gott und herzlich Willkommen!

Wir sind nicht schlecht geboren: alle Menschen habe etwas Gutes in sich. Die einen verbergen es, die anderen gehen nachlässig damit um, aber das Gute ist da. Gott hat uns geschaffen, damit wir lieben und geliebt werden.

Gott stellt uns auf eine Art Prüfstand, ob wir den einen oder den anderen Weg einschlagen wollen. Wenn wir es versäumen zu lieben, kann es so weit kommen, dass wir zum Bösen unser ?Ja? sagen ? und dann wird es uns nicht bewusst, wohin uns das führen kann...

Wir sind glücklicherweise in der Lage, alles durch das Gebet zu überwinden. Wenn wir uns Gott zuwenden, verströmen wir Freude und Liebe über alle Menschen in unserer Umgebung. Wenn sich dagegen das Böse eines Menschen bemächtigt, kann dieser Mensch das Böse um sich herum verbreiten. Wenn wir mit einem solchen Menschen in Kontakt stehen, müssen wir alles tun, um ihm zu helfen und ihm zu zeigen, dass Gott um ihn besorgt ist.

Lasst uns intensiv darum beten, dass er das Gebet wiederentdeckt, dass er Gott wieder in sich selbst wahrnimmt und ihn wieder in den Anderen findet... Wir sind alle von der gleichen, liebenden Hand geschaffen. Die Liebe Christi ist in der Welt immer stärker als das Böse.


Wir müssen also lieben und geliebt werden. So einfach ist es, und dahin zu gelangen dürfte es auch keinen allzu großen Kampf kosten. (Sel. Mutter Teresa von Kalkutta)




Samstag, 23 August 2014 : Buch Ezechiel 43,1-7a.

Der Mann, der mich begleitete, führte mich zu einem der Tore, dem Tor, das im Osten lag. Da sah ich, wie die Herrlichkeit des Gottes Israels aus dem Osten herankam. Ihr Rauschen war wie das Rauschen gewaltiger Wassermassen, und die Erde leuchtete auf von seiner Herrlichkeit. Die Erscheinung, die ich sah, war wie die Erscheinung, die ich damals sah, als er kam, um die Stadt zu vernichten, und wie die Erscheinung, die ich am Fluß Kebar gesehen hatte. Da fiel ich nieder auf mein Gesicht. Und die Herrlichkeit des Herrn zog in den Tempel ein durch das Tor, das im Osten lag. Der Geist hob mich empor und brachte mich in den Innenhof. Und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte den Tempel. Dann hörte ich vom Tempel her, während der Mann neben mir stand, einen, der mit mir redete; er sagte zu mir: Menschensohn, das ist der Ort, wo mein Thron steht, und der Ort, wo meine Füße ruhen; hier will ich für immer mitten unter den Israeliten wohnen. Das Haus Israel aber und seine Könige sollen meinen heiligen Namen nie mehr beflecken mit ihrer Unzucht und mit den Leichen ihrer Könige [wenn sie tot sind].

Samstag, 23 August 2014 : Psalm 85(84),9ab-10.11-12.13-14.

Ich will hören, was Gott redet: Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen. Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, den Menschen mit redlichem Herzen. Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land. Es begegnen einander Huld und Treue; Gerechtigkeit und Friede küssen sich. Treue sproßt aus der Erde hervor; Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder. Auch spendet der Herr dann Segen, und unser Land gibt seinen Ertrag. Gerechtigkeit geht vor ihm her, und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

Samstag, 23 August 2014 :


Samstag, 23 August 2014 : Evangelium nach Matthäus 23,1-12.

In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sagte: Die Schriftgelehrten und die Pharisäer haben sich auf den Stuhl des Mose gesetzt. Tut und befolgt also alles, was sie euch sagen, aber richtet euch nicht nach dem, was sie tun; denn sie reden nur, tun selbst aber nicht, was sie sagen. Sie schnüren schwere Lasten zusammen und legen sie den Menschen auf die Schultern, wollen selber aber keinen Finger rühren, um die Lasten zu tragen. Alles, was sie tun, tun sie nur, damit die Menschen es sehen: Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Gewändern lang, bei jedem Festmahl möchten sie den Ehrenplatz und in der Synagoge die vordersten Sitze haben, und auf den Straßen und Plätzen lassen sie sich gern grüßen und von den Leuten Rabbi (Meister) nennen. Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder. Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus. Der Größte von euch soll euer Diener sein. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Samstag, 23 August 2014 : Kommentar Isaak der Syrer

Wer seine eigenen Sünden erkennt? ist größer als der, der die Toten durch sein Gebet auferweckt. Wer eine Stunde über seine Seele wehklagt, ist größer als der, der die gesamte Welt durch seine Betrachtung umfasst. Wem gegeben wurde, die Wahrheit über sich selbst zu erkennen, der ist größer als der, dem es gegeben wurde, die Engel zu sehen.

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

 


Denken wir darüber nach ...

„Wenn ihr nicht Zei­chen und Wun­der seht, so glau­bet ihr nicht.“ Mit die­sem Ver­weise ant­wor­tet der Herr auf die Bitte des könig­li­chen Beam­ten, nach Kapharnaum zu kom­men und sei­nen ster­bens­kran­ken Sohn zu hei­len.

Aber der Ver­weis gilt nicht nur dem Beam­ten; er gilt dem gan­zen Juden­volke. Jesus hatte allen Grund zum Tadel. Er hatte zahl­rei­che Wun­der gewirkt. Jedes sei­ner Wun­der war ein gül­ti­ger Beweis für seine mes­sia­ni­sche Sen­dung, ja für seine Gott­heit. Und doch steht er immer wie­der vor einer Mauer des Unglau­bens. Das Volk ver­traut wohl sei­ner Wun­der­kraft. Sie brin­gen ihm die Kran­ken; sie brin­gen ihm die von Dämo­nen Beses­se­nen. Er soll sie hei­len; er soll Tote erwe­cken. Und dann drängt sich die Menge an ihn heran, sen­sa­ti­ons­lüs­tern, begie­rig, ein Wun­der zu sehen. Aber wenig, sehr wenig haben die Wun­der Jesu ihren eigent­li­chen Zweck erreicht, näm­lich den star­ken Glau­ben an ihn und seine Sen­dung zu erwe­cken. Das zeigt sich in der Stunde der Pas­sion.

Eucharistiefeier - Hl. Messe
Jede Eucharistiefeier vergegenwärtigt sakramental das Geschenk, das Jesus am Kreuz aus seinem Leben gemacht hat - ein Geschenk für uns und für die ganze Welt. Das Brot, das ich geben werde, ist me...


Zurück    1 2




Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

Aktuelles & Neues auf der Homepage www.ich-glaube.de


Erfahre die Botschaften Jesus Christus durch das Evangelium - Tag für Tag.

Erfahre die Botschaften Jesus Christus durch das Evangelium - Tag für Tag. Ich glaube Christus war nicht mehr da. Sicher, die Apostel hatten Frieden und Freude in Fülle, mehr noch als zu der Zeit, da Jesus bei ihnen war. Aber das war eben keine Freude „wie die Welt sei gibt“ (Joh 14, 27). Es war seine Freude, aus Leid und Bedrängnis geboren. Matthias hat diese Freude empfangen, als man ihn zum Apostel machte... Die Anderen waren sozusagen in ihrer Kindheit erwählt worden: Gewiss Erben des Himmelreiches, aber noch unter „Vormundschaft, unter Verwaltern“ (Gal 4, 2). Sie waren zwar Apostel, wussten aber noch nichts von ihrer Berufung; sie trugen sich mit Gedanken menschlichen Ehrgeizes, mit Wünschen nach Reichtum; so hat man sie eine Zeitlang akzeptiert. Der hl. Matthias hat auf Anhieb das Erbe angetreten. Unmittelbar nach seiner Wahl hat er die Vollmacht eines Apostels übernommen und auch den Preis, den sie kostete. Kein Traum von irdischem Erfolg konnte den Thron nur streifen, der auf dem Grab eines Jüngers stand, der gesiebt worden war, aber versagt hatte, im Schatten des Kreuzes dessen, den er verraten hatte. Ja, der hl. Matthias kann uns heute sehr wohl die Worte unseres Herrn wiederholen: „Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir“ (Mt 11, 29). Denn dieses Joch hat er selber getragen, auf Anhieb... Er hat das Kreuz des Herrn schon in seiner „apostolischen Jugendzeit“ getragen. Unverzüglich hineingenommen in seine große Fastenzeit, hat darin sogar Freude gefunden... „Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme sein Kreuz auf sich und folge mir nach.“ (Mt 16, 24) Zu Christus zu kommen bedeutet, seine Nachfolge anzutreten, sein Kreuz auf sich zu nehmen; bedeutet die Last seines Joches zu tragen. Wenn er uns sagt, dass es leicht ist, dann deshalb, weil es sein Kreuz ist. Er macht das Joch leicht, ohne jedoch etwas anderes daraus zu machen als eben ein mühsames Joch. „Mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“ (Mt 11, 30). Es ist die Gnade, die es leicht macht, denn es bleibt hart...: es ist ein Kreuz.

Heute möchte ich über das Thema Umwelt sprechen Papst Franziskus

Heute möchte ich über das Thema Umwelt sprechen, wozu ich bereits mehrmals Gelegenheit hatte... Wenn von Umwelt, von der Schöpfung, die Rede ist, dann gehen meine Gedanken zu den ersten Seiten der Bibel, zum Buch Genesis, wo es heißt, dass Gott den Mann und die Frau auf die Erde stellt, damit sie sie bebauen und hüten (vgl. 2,15). Und mir kommen die Fragen: Was bedeutet es, die Erde zu bebauen und zu hüten? Bebauen und hüten wir die Schöpfung wirklich? Oder vernachlässigen wir sie und beuten sie aus? Beim Verb »bebauen« kommt mir die Sorgfalt in den Sinn, mit der der Landwirt seinen Acker bestellt, damit er Frucht trägt und diese Frucht geteilt werden kann: wie viel Fürsorge, Leidenschaft und Hingabe! Die Schöpfung bebauen und hüten: Diese Weisung gab Gott nicht nur am Anfang der Geschichte, sondern sie gilt einem jeden von uns. Sie gehört zu seinem Plan; es bedeutet, die Welt verantwortungsvoll wachsen zu lassen, sie in einen Garten zu verwandeln, in einen bewohnbaren Ort für alle. Benedikt XVI. hat uns oft daran erinnert, dass diese Aufgabe, die Gott, der Schöpfer, uns anvertraut hat, es verlangt, den Rhythmus und die Logik der Schöpfung zu verstehen. Wir dagegen sind oft vom Hochmut des Herrschens, des Besitzens, des Manipulierens, des Ausbeutens geleitet; wir »hüten« sie nicht, wir achten sie nicht, wir betrachten sie nicht als unentgeltliches Geschenk, für das wir Sorge tragen müssen. Wir verlieren die Haltung des Staunens, der Betrachtung, des Hörens auf die Schöpfung; und so können wir darin nicht mehr das erkennen, was Benedikt XVI. »den Rhythmus der Liebesgeschichte Gottes mit dem Menschen« nennt. Warum passiert das? Weil wir horizontal denken und leben, uns von Gott entfernt haben, seine Zeichen nicht erkennen. Das »Bebauen und Hüten« umfasst jedoch nicht nur die Beziehung zwischen uns und der Umwelt,... sondern es betrifft auch die zwischenmenschlichen Beziehungen... Wir durchleben gerade einen Augenblick der Krise; das sehen wir in der Umwelt, aber vor allem... [ist] der Mensch... heute gefährdet, daher die Dringlichkeit der Ökologie des Menschen! Papst Franziskus

Barmherzigkeit – aber wie? Der Umgang der Kirche mit sogenannten „wiederverheirateten Geschiedenen“ ist wieder einmal in aller Munde. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Priestern und Diakonen aus dem Erzbistum Freiburg „Wiederverheiratete Geschiedene“ vom Mai 2012.

Barmherzigkeit – aber wie? Der Umgang der Kirche mit sogenannten „wiederverheirateten Geschiedenen“ ist wieder einmal in aller Munde. Jüngstes Beispiel ist der Aufruf von Priestern und Diakonen aus dem Erzbistum Freiburg „Wiederverheiratete Geschiedene“ vom Mai 2012. (http://www.memorandum-priester-und-diakone-freiburg.de) Die unterzeichnenden Geistlichen behaupten, sie würden sich „pastoralen Handeln gegenüber wiederverheirateten Geschiedenen von der Barmherzigkeit leiten lassen“ (ebd.). Gleichzeitig bekunden sie das Vor-haben, in Widerspruch zu Lehre und Ordnung der Kirche die genannten Personen zu den Sakramenten zuzulassen – gemeint sind die Sakramente der Krankensalbung, der Versöhnung und der Heiligen Kommunion.

Da kam ein Aussätziger, fiel vor ihm nieder und sagte: Herr, wenn du willst, kannst du machen, daß ich rein werde...

Heutzutage ist die schlimmste Krankheit im Westen nicht die Tuberkulose oder die Lepra, sondern das Gefühl, unerwünscht, ungeliebt und verlassen zu sein. Wir können körperliche Krankheiten durch die Medizin heilen; das einzige Mittel gegen Einsamkeit, Verwirrung und Verzweiflung aber ist die Liebe. Viele Menschen sterben auf dieser Welt, weil es ihnen an Brot fehlt; weitaus mehr Menschen sterben jedoch, weil es ihnen an ein bisschen Liebe fehlt. Die Armut im Westen ist anderer Art: Es handelt sich nicht nur um Armut auf Grund von Einsamkeit, sondern auf Grund des Mangels an Spiritualität. Es gibt einen Hunger nach Liebe, und es gibt einen Hunger nach Gott. (Sel. Teresa von Kalkutta)

Die Kirche ist katholisch: Das Wort „katholisch" bedeutet „allumfassend" im Sinn von „ganz" oder „vollständig". Die Kirche ist katholisch in einem doppelten Sinn: Sie ist katholisch, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche"

Die Kirche ist katholisch: Das Wort „katholisch" bedeutet „allumfassend" im Sinn von „ganz" oder „vollständig". Die Kirche ist katholisch in einem doppelten Sinn: Sie ist katholisch, weil in ihr Christus zugegen ist. „Wo Christus Jesus ist, ist die katholische Kirche" (Ignatius v. Antiochien, Smyrn. 8,2). In ihr ist der mit seinem Haupt vereinte Leib Christi in Fülle verwirklicht [Vgl. Eph 1,22-23]... In diesem grundlegenden Sinn war die Kirche schon am Pfingsttag katholisch [Vgl. AG 4] und sie wird es bis zum Tag der Wiederkunft Christi bleiben. Sie ist katholisch, weil sie von Christus zum ganzen Menschengeschlecht gesandt worden ist [Vgl. Mt 28,19]: „Zum neuen Volk Gottes werden alle Menschen gerufen. Deswegen muß dieses Volk eines und ein einziges bleiben und sich über die ganze Welt und durch alle Zeiten hin ausbreiten. So soll sich die Absicht des Willens Gottes erfüllen, der die Menschennatur am Anfang als eine gegründet und beschlossen hat, seine Kinder, die zerstreut waren, schließlich zur Einheit zu versammeln ... Jede Teilkirche ist katholisch... Diese Teilkirchen sind „nach dem Bild der Gesamtkirche gestaltet. In ihnen und aus ihnen besteht die eine und einzige katholische Kirche“ (LG 23).Die Teilkirchen sind im Vollsinn katholisch durch die Gemeinschaft mit einer von ihnen: mit der Kirche von Rom, „die den Vorsitz in der Liebe führt" (Ignatius v. Antiochien, Rom. 1,1). „Mit dieser Kirche nämlich muß wegen ihres besonderen Vorranges notwendig jede Kirche übereinstimmen, das heißt die Gläubigen von überall" (Irenäus, kur. 3,3,2; übernommen vom 1. Vatikanischen K.: DS 3057)... Die reiche Vielfalt von Kirchenordnungen, liturgischen Riten, theologischen und geistlichen Erbgütern, die den Ortskirchen zu eigen sind, „zeigt die Katholizität der ungeteilten Kirche in besonders hellem Licht" (LG 23)

Erneuter Tiefschlag für die Ökumene durch die EKD

Der Rat der EKD hat vor wenigen Tagen zum Thema Ehe und Familie eine sog. "Orientierungshilfe" herausgegeben. Eine ad-hoc-Kommission aus 14 Mitgliedern, denen u. a. eine Professorin für "Gendersensible Soziale Arbeit" angehörte, hat über 3 Jahre unter Vorsitz einer früheren SPD-Bundesministerin aus diesem Papier den "normativen Ton kirchlicher Verlautbarungen in der Vergangenheit" zurückgenommen und sich damit erneut dem Zeitgeist gebeugt. Durch die Feststellung, dass Familie nicht nur aus Mutter, Vater und Kindern, sondern überall auch dort besteht, wo "Menschen auf Dauer und im Zusammenhang der Generationen Verantwortung übernehmen", weshalb auch Homo-Partnerschaften "Familie" seien, hat die EKD ihre Selbstsäkularisierung weiter vorangetrieben. Sie hat die Ehe aus der biblischen Schöpfungsordnung herausgenommen, d. h. die Verbindung von Mann und Frau als nicht mehr schöpfungsgemäß bezeichnet. Das biblische Fundament der Ehe wird verneint, die Orientierung am Evangelium ist dem Zeitgeist gewichen. Der Genderismus hat über die Treue zu den Glaubensgrundsätzen der Kirche gesiegt. Nachdem die EKD schon früher dem Import von embryonalen Stammzellen zugestimmt hatte, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider dem Sterbenden, der eine Suizid-Hilfe fordert, die Hand halten wollte und der Beschluss des Deutschen Bundestages zur Präimplantationsdiagnostik (PID) auf einen Antrag zurück ging, den ein evangelischer Pfarrer im Parlament mitunterzeichnet hatte, verwundert dieser Text nur noch Naive. Wir stellen fest, dass es in Fragen des ungeborenen Lebens, des Lebensschutzes bis zum Tode und bei Ehe und Familie keine Gemeinsamkeiten (mehr) zwischen der katholischen Kirche und der EKD gibt. Deshalb widersprechen wir auch entschieden dem EKD-Ratsvorsitzenden, dass die "ökumenische Gemeinschaft eine solche Diskussion aushalten müsse". Biblische Normen und ethische Grundsätze sind für uns nicht verhandelbar, und wir entscheiden auch zukünftig selbst, was wir "aushalten müssen". Die Deutsche Bischofskonferenz hat bisher nur den Vorsitzenden ihrer "Familienkommission", Bischof Tebartz-van-Elst, zu einer kritischen Reaktion veranlasst. Jetzt warten wir gespannt auf die offizielle Stellungnahme der katholischen Bischöfe. Da hier weitere Grundfragen der Ökumene-Gespräche tangiert sind, werden sich die Bischöfe ja wohl sehr bald deutlich zu Wort melden. Prof. Dr. Hubert Gindert Vorsitzender des Forums Deutscher Katholiken

RSS [ich glaube] abonnieren
Empfehlen sie uns weiter!GlaubensnetzwerkDankeCopyright / UrheberrechtImpressum