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Ich glaube

die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren.

Grüß Gott und herzlich Willkommen!


Die Werke der leiblichen Barmherzigkeit

Es gibt unter Men­schen eine Weise der Beur­tei­lung, die sich nach dem Ver­mö­gen rich­tet. Der Wohl­ha­bende, der Rei­che ist ange­se­hen, der Arme, der Bedürf­tige, ist ver­ach­tet. Diese Sicht ist nicht rich­tig. Es ist näm­lich nicht der Besitz der Güter, der uns zum Heil dient, son­dern der Gebrauch, den wir von den Gütern machen, die Gott uns beschert hat. Das macht die Tugend aus. Reich­tum und Wohl­ha­ben­heit als sol­che sind ethisch neu­tral. Sie sind nicht schlecht, wie eine bestimmte poli­ti­sche Rich­tung behaup­tet. Sie sind aber auch nicht gut, wie etwa der Cal­vi­nis­mus lange gelehrt hat, der in dem Erfolg, in dem wirt­schaft­li­chen Erfolg den sicht­ba­ren Segen Got­tes erken­nen wollte. Wir sind heute klü­ger als eine Zeit, die in der Anhäu­fung von Schät­zen in jedem Falle Got­tes Aus­er­wäh­lung wirk­sam sah. Wir wis­sen, daß Reich­tum auch durch Aus­beu­tung gewon­nen wer­den kann. Also nicht der Besitz von Gütern macht ange­nehm vor Gott, son­dern ihr rech­ter Gebrauch. Des­we­gen warnt auch der Herr, sich Schätze zu sam­meln auf Erden. „Sam­melt euch nicht Schätze auf Erden, die Rost und Mot­ten ver­zeh­ren, wo der Dieb kommt und sie stiehlt, sam­melt euch Schätze im Him­mel, wo weder Rost noch Mot­ten sie ver­zeh­ren kön­nen, wo ein Dieb nicht ein­bre­chen und steh­len kann!“

Der oberste Herr allen Besit­zes ist Gott. Er ist der wahr­hafte Sou­ve­rän die­ser Erde und der gan­zen Welt, und was uns über­tra­gen, was uns zuge­fal­len ist, das ist uns ledig­lich als Ver­wal­tern anver­traut. Von Ver­wal­tern wird ver­langt, daß sie treu erfun­den wer­den. Sie müs­sen das, was ihnen anver­traut ist, gewis­sen­haft nach Got­tes Gebo­ten ver­wen­den. Wir haben also bei dem Gebrauch unse­rer Güter uns nach Got­tes Wil­len zu rich­ten. Eines Tages wird es hei­ßen: „Ver­wal­ter, gib Rechen­schaft von dei­ner Ver­wal­tung!“ Dann wird es sich zei­gen, was wir mit den irdi­schen Gütern getan haben.

Und da hat uns der Herr einen Fin­ger­zeig gege­ben. Er hat näm­lich uns gelehrt, daß nie­mand die Selig­keit errin­gen wird, der nicht barm­her­zig war, der nicht ande­ren mit sei­nen irdi­schen Gütern Barm­her­zig­keit erwie­sen hat.




Samstag, 27 August 2016 : Erster Brief des Apostels Paulus an die Korinther 1,26-31.

Seht doch auf eure Berufung, Brüder! Da sind nicht viele Weise im irdischen Sinn, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte in der Welt hat Gott erwählt, um die Weisen zuschanden zu machen, und das Schwache in der Welt hat Gott erwählt, um das Starke zuschanden zu machen. Und das Niedrige in der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt: das, was nichts ist, um das, was etwas ist, zu vernichten, damit kein Mensch sich rühmen kann vor Gott. Von ihm her seid ihr in Christus Jesus, den Gott für uns zur Weisheit gemacht hat, zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung. Wer sich also rühmen will, der rühme sich des Herrn; so heißt es schon in der Schrift.

Samstag, 27 August 2016 : Psalm 33(32),12-13.14-15.20-21.

Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, der Nation, die er sich zum Erbteil erwählt hat. Der Herr blickt herab vom Himmel, er sieht auf alle Menschen. Von seinem Thronsitz schaut er nieder auf alle Bewohner der Erde. Der ihre Herzen gebildet hat, er achtet auf all ihre Taten. Unsre Seele hofft auf den Herrn; er ist für uns Schild und Hilfe. Ja, an ihm freut sich unser Herz, wir vertrauen auf seinen heiligen Namen.

Samstag, 27 August 2016 :


Samstag, 27 August 2016 : Evangelium nach Matthäus 25,14-30.

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Sofort begann der Diener, der fünf Talente erhalten hatte, mit ihnen zu wirtschaften, und er gewann noch fünf dazu. Ebenso gewann der, der zwei erhalten hatte, noch zwei dazu. Der aber, der das eine Talent erhalten hatte, ging und grub ein Loch in die Erde und versteckte das Geld seines Herrn. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Dann kam der Diener, der zwei Talente erhalten hatte, und sagte: Herr, du hast mir zwei Talente gegeben; sieh her, ich habe noch zwei dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! Zuletzt kam auch der Diener, der das eine Talent erhalten hatte, und sagte: Herr, ich wusste, dass du ein strenger Mann bist; du erntest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht ausgestreut hast; weil ich Angst hatte, habe ich dein Geld in der Erde versteckt. Hier hast du es wieder. Sein Herr antwortete ihm: Du bist ein schlechter und fauler Diener! Du hast doch gewusst, dass ich ernte, wo ich nicht gesät habe, und sammle, wo ich nicht ausgestreut habe. Hättest du mein Geld wenigstens auf die Bank gebracht, dann hätte ich es bei meiner Rückkehr mit Zinsen zurückerhalten. Darum nehmt ihm das Talent weg und gebt es dem, der die zehn Talente hat! Denn wer hat, dem wird gegeben, und er wird im Überfluss haben; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat. Werft den nichtsnutzigen Diener hinaus in die äußerste Finsternis! Dort wird er heulen und mit den Zähnen knirschen.

Samstag, 27 August 2016 : Kommentar Paulinus von Nola

?Und was hast du, das du nicht empfangen hättest??, sagt uns der heilige Paulus (1 Kor 4,7). Seien wir also nicht geizig mit unseren Gütern, wie wenn sie uns gehörten [...] Man hat sie uns zur Verwaltung übergeben; wir gebrauchen einen gemeinsamen Reichtum, nicht den ewigen Besitz eines Eigentums. Wenn du erkennst, dass dieses Eigentum dir hier auf Erden nur für eine bestimmte Zeit gehört, dann kannst du im Himmel eine Besitzung erwerben, die nicht enden wird. Erinnere dich der Knechte im Evangelium, die Talente von ihrem Herrn bekamen, und dass der Herr bei seiner Rückkehr einem jeden von ihnen etwas zurückgegeben hat. Du wirst dann verstehen, dass es sehr viel mehr Erfolg verspricht, sein Geld auf dem Tisch des Herrn zu hinterlegen, damit es Ertrag bringt, als es mit nutzloser Treue aufzubewahren, ohne dass es dem Nutznießer etwas abwirft ? und zwar zum großen Schaden des nutzlosen Knechts, dessen Strafe nur umso schwerer wiegen wird [...] Legen wir also in die Hand des Herrn die Güter zurück, die wir von ihm bekommen haben. Wir besitzen tatsächlich nichts, was nicht ein Geschenk des Herrn ist, und wir leben nur deshalb, weil er es will. Was könnten wir als unser Eigentum betrachten, da wir dank einer gewaltigen und als außerordentlich sich erweisenden Schuldigkeit uns nicht einmal selbst gehören? Denn Gott hat uns geschaffen, aber er hat uns auch zurückgekauft. Seien wir also dankbar: Zurückgekauft um einen großen Preis, um den Preis des Blutes des Herrn, sind wir nicht mehr wertloses Zeug [...] Geben wir dem Herrn zurück, was er uns geschenkt hat. Geben wir Ihm zurück, der in der Person eines jeden Armen empfängt. Geben wir mit Freude, um von ihm in Freuden zu empfangen, wie er es versprochen hat.

Ich Glaube .. die Worte des Evangeliums sind wundertätig. Sie verwandeln uns nur deshalb nicht, weil wir die Wandlung nicht von ihnen begehren. Aber in jedem Ausdruck Jesu, in jedem Seiner Beispiele wohnt eine überwältigende Kraft, damals wie heute ...

 


Denken wir darüber nach ...

Die christ­li­che Reli­gion ist die Ein­heit von Glaube und Sit­ten­ge­setz.

In der christ­li­chen Reli­gion wer­den nicht nur Gott und gött­li­che Dinge geglaubt, son­dern auch gött­li­che Gebote gelehrt und mit Got­tes Kraft beob­ach­tet. Glaube und Sitt­lich­keit gehö­ren im Chris­ten­tum untrenn­bar zusam­men. Der Christ soll leben, was er glaubt. Das cha­rak­te­ris­ti­sche Zei­chen des Katho­li­ken soll sein, nicht daß er vom Glau­ben redet, son­dern daß er den Glau­ben lebt.

Eucharistiefeier - Hl. Messe
Jede Eucharistiefeier vergegenwärtigt sakramental das Geschenk, das Jesus am Kreuz aus seinem Leben gemacht hat - ein Geschenk für uns und für die ganze Welt. Das Brot, das ich geben werde, ist me...


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Yes, we can. Ja, wir können. Ja, dem der glaubt, dem der hofft, ist alles möglich, denn Glaube versetzt Berge. Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine Nähe.

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